Sportplatz in Mischendorf unter Wasser: „Wir hatten Glück“

Frauen Oberliga Süd

Am Sportplatz in Mischendorf konnte aufgrund des Starkregens nicht gespielt werden. Viel wichtiger aus Vereinssicht: Die Gebäude waren vom Hochwasser nicht betroffen.

Eine Austragung war nicht möglich: Fast der gesamte Sportplatz und auch der Trainingsplatz des SV Mischendorf standen unter Wasser.

Eine Austragung war nicht möglich: Fast der gesamte Sportplatz und auch der Trainingsplatz des SV Mischendorf standen unter Wasser.

© Gottfried Brunner

Eigentlich hätte am Sonntag das Spitzenspiel der Frauen Oberliga Süd um Platz eins zwischen Südburgenlands 1b und Oberhaag am Sportplatz in Mischendorf stattfinden sollen. Doch auch hier machte sich das Unwetter und der Starkregen vom Wochenende bemerkbar. Am Sonntag war an kein Spiel zu denken.

Sportplatz in Mischendorf unter Wasser: „Wir hatten Glück“

© Daniel Fenz

Gottfried Brunner, Obmann des SV Mischendorf, der für den Platz der Frauen zuständig ist: „Haupt- und Trainingsplatz standen um ein Uhr in der Früh zwischen Samstag und Sonntag bereits 20 Zentimeter unter Wasser. Wir hatten dabei auch noch Glück.“ Denn der See, der sich gebildet hatte, bedrohte auch die angrenzende Tribüne und das Vereinshaus. „Dann wäre alles geschwommen“, berichtet Brunner. Einzig die Umkleidekabinen waren vom Hochwasser betroffen. Brunner hofft, dass sich die Wetterlage beruhigt und das Spiel am Sonntag, ab 16 Uhr, nachgetragen werden kann. Christian Marth, Obmann des FC Südburgenland, meint ebenfalls: „Hoffentlich ist ein Spiel am Sonntag möglich. Wir wollen, sofern es möglich ist, das Match natürlich vor unseren treuen Fans in Mischendorf austragen.“

Vorbereitungen, ob das Match alternativ auch auf Kunstrasen ausgetragen werden könnte, werden ebenfalls getroffen.

Sportplatz in Mischendorf unter Wasser: „Wir hatten Glück“

© Daniel Fenz

„Wir werden die Situation im Laufe der Woche bewerten und dann die weiteren Schritte mit dem steirischen Verband abklären, der für uns zuständig ist.“ Und 1b-Trainerin Kerstin Weber ergänzt: „Es wäre trotz viel Arbeit nicht möglich gewesen, das Spiel auszutragen. Im Zuge der aktuellen Situation und der katastrophalen Lage im Südburgenland hielten wir es für besser, auf ein Spiel zu verzichten.“