Mädl und dem ÖFB-Team steht nach Japan jetzt Nordkorea gegenüber

Frauenfußball/U20-WM

Nach einem 0:2 im letzten Gruppenspiel gegen Turnier-Mitfavorit Japan wartet nun auf Österreichs U20-Frauen und die Mönchhoferin Valentina Mädl mit Nordkorea eine weitere Top-Mannschaft im Achtelfinale.

Österreichs U20-Nationalteam vor dem dritten und letzten Gruppenspiel in Bogota gegen Japan. Die Mönchhoferin Valentina Mädl (hinten, 2.v.r.) stand wieder im Startaufgebot.

Österreichs U20-Nationalteam vor dem dritten und letzten Gruppenspiel in Bogota gegen Japan. Die Mönchhoferin Valentina Mädl (hinten, 2.v.r.) stand wieder im Startaufgebot.

© Jasmin Walter/ÖFB, Jasmin Walter / ÖFB

Trotz Rotationen von Teamchef Markus Hackl stand die Mönchhoferin Valentina Mädl auch im dritten Gruppenspiel der bereits fix für das Achtelfinale qualifizierten Österreicherinnen im Sturm der Startformation. Sie hatte allerdings gegen den bärenstarken Gegner einen ähnlich schweren Stand wie ihre Mitspielerinnen - die Taktik, immer wieder mit hohen Bällen auf die burgenländische Sturmspitze zu spielen, war nicht vom gewünschten Erfolg gekrönt. Ein Kopfball der SKN St. Pölten-Spielerin nach einer weiten Freistoßflanke von Nicole Ojukwu kurz vor der Pause blieb die Ausbeute.

Zu diesem Zeitpunkt führten die im Kurzpassspiel so erprobten Japanerinnen mit 1:0. Es brauchte allerdings eine Standardsituation, ehe nach einem Corner und einem Top-Reflex von Torfrau Mariella El Sherif (die schon davor glänzend parierte) Maya Hijikata aus kurzer Distanz abstaubte. Nach der Pause schnürte Hijikata einen Doppelpack zum 2:0-Endstand. Zu diesem Zeitpunkt war Valentina Mädl nicht mehr am Feld, sie wurde in der 66. Minute ausgetauscht.

Durch das 0:2 steht auch der Achtelfinalgegner der Österreicherinnen fest. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (Anpfiff 23.30 Uhr) geht es im rund 40.000 Zuschauer fassenden Atanasio Girardot Stadium in Medellin gegen Nordkorea. Die überlegenen Siegerinnen der Gruppe F sind zweifache U20-Weltmeisterinnen und stehen auch diesmal wieder hoch im Kurs, wenn es um die Favoritenrolle geht. Dementsprechend schwierig wird auch die Aufgabe.

Das sagte Teamchef Markus Hackl zum 0:2 gegen Japan: „Es war von Anfang an klar, dass Japan ein richtig gutes Team hat, das den Ball sehr gut laufen lassen kann und kaum technische Fehler macht. Teilweise ist es uns gut gelungen, die Räume dicht zu machen. Mit Hinblick auf das Achtelfinale haben wir heute auch die ein oder andere Spielerin geschont, um gegen Nordkorea wieder voll da zu sein. Insgesamt bewerte ich die Gruppenphase sehr positiv, weil wir jene Gegner, die in unserer Reichweite liegen, schlagen konnten. Mit sechs Punkten und dem historischen Achtelfinaleinzug können wir sehr zufrieden sein.“