Der steile Aufstieg von Eberau zum griechischen Leader nach Athen

Fußball international

Barnabas Varga spielte mehr als acht Jahre im Burgenland, erst bei Eberau, dann in Mattersburg. Mit 31 Jahren wechselt der ungarische Stürmer von Ferencvaros Budapest zu AEK Athen.

Barnabas Varga (Mitte) ist bei Eberau in guter Erinnerung.

Barnabas Varga (Mitte) ist bei Eberau in guter Erinnerung.

© SVE

Schon früh kam ein schlacksiges Bürscherl nach Eberau. Barnabas Varga wuchs in Szentpeterfa, direkt an der österreichischen Grenze, auf. Zehn Jahre später holte ihn der damalige Bundesligaklub, wo sich Stürmer Varga just unter Ex-Angreifer Ivica Vastic nicht durchsetzen konnte. Im Jänner 2019 verließ Barnabas Varga die Mattersburger, er ging erst nach Lafnitz, dann in die Heimat. Im Sommer 2023 holte ihn Traditionsklub Ferencvaros nach Budapest, nachdem er zuvor für Paksi 26 Saisontore erzielt hatte. Diese Leistung hatte ihm auch im März 2023 das erste Spiel im ungarischen Nationalteam beschert. Dort hat er bis dato 13 Tore in 28 Partien erzielt.

Beeindruckend war der Auftritt von Varga in diesem Herbst bei Ferencvaros - zehn Tore in der Meisterschaft, vier in sechs Spielen in der Europa League. Nun geht Varga wieder ins Ausland, aber nicht wieder nach Österreich. Angeblich soll es Angebote aus Saudi-Arabien gegeben haben und aus Italien. Laut ungarischen Medien machte aber AEK Athen das Rennen. Der griechische Tabellenführer soll viereinhalb Millionen Euro Ablöse für den 31-Jährigen zahlen.

Bei den Griechen soll er eine Doppelspitze mit Luka Jovic bilden, der schon bei Real Madrid und AC Milan gespielt hat. Und er trifft auf einen Wiener. Robert Ljubicic hat sich erst kurz vor Weihnachten einen Platz in der Startelf unter Trainer Marko Nikolic erobert. AEK hält bei 37 Punkten und ist Erster einen Punkt vor Meister Olympiakos Piräus und einen weiteren Punkt vor PAOK Thessaloniki.