Österreichs Futsal-EM-Quali-Vorrunde als Rundum-Erfolgspaket

Futsal EM-Quali

Österreichs Futsal-Nationalteam hat das Vorrunden-EM-Qualiturnier in Eisenstadt erfolgreich bestritten – nicht nur sportlich hat dabei der Wohlfühlfaktor gepasst.

Erfolgreiches Event. Österreichs Futsal-Nationalteam setzte sich mit drei Siegen aus drei Spielen die Krone beim EM-Qualifikations-Vorrundenturnier in Eisenstadt auf. Somit steh das rot-weiß-rote Team in der Hauptrunde der Quali für die Endrunde, die von 18. Jänner bis 8. Februar 2026 in Lettland/Litauen stattfindet.

Erfolgreiches Event. Österreichs Futsal-Nationalteam setzte sich mit drei Siegen aus drei Spielen die Krone beim EM-Qualifikations-Vorrundenturnier in Eisenstadt auf. Somit steh das rot-weiß-rote Team in der Hauptrunde der Quali für die Endrunde, die von 18. Jänner bis 8. Februar 2026 in Lettland/Litauen stattfindet.

© Stadt Eisenstadt

Speziell im rot-weiß-roten Auftaktspiel des Turniers gegen Bulgarien war es eine sportlich eher schwere Geburt, ehe Mirza Jatic Österreich per Fersler den Weg zum 1:0-Sieg ebnete. Ganz gleich, ob es nun die Anfangsnervosität vor dem Heimpublikum war, der Druck oder auch der robust verteidigende Gegner (der sich noch Platz zwei und somit den zweiten Aufstiegsplatz in die Hauptrunde sichern konnte): Österreichs Futsal-Nationalteam meisterte die Hürde Bulgarien und holte sich nach einem 3:1 gegen San Marino sowie einem 3:2 im letzten Spiel gegen Israel mit dem Punktemaximum Platz eins beim Mini-Turnier.

Österreichs Futsal-EM-Quali-Vorrunde als Rundum-Erfolgspaket

© Fenz

Damit ist die Mannschaft von Teamchef Patrik Barbic berechtigt, die Quali-Hauptrunde für die Futsal-Europameisterschaft zu bestreiten. Von Dezember bis April gibt es für die zehn Vierergruppen (die Auslosung erfolgt am 30. Mai) vier Lehrgangsfenster. Dabei trifft jedes Team jeweils daheim und auswärts auf jedes andere Team der Gruppe. Die Gruppensieger fahren dann zur Endrunde, die dann von 18. Jänner bis 8. Februar 2026 in Lettland und Litauen (die beiden Gastgeber-Teams sind fix dabei) stattfindet. Die acht besten Gruppenzweiten bestreiten ein Play-off um die verbleibenden vier Plätze.

Kurzum: Bis zur EM-Endrunde ist es noch ein extrem weiter Weg, sowohl zeitlich, als auch sportlich. Somit gilt es, bis auf weiteres die jüngsten Eindrücke zu konservieren. Die sind durch die Bank positiv, wie seitens des Futsal-Nationalteams betont wurde.

Wichtiger Faktor: „Richtig geile Atmosphäre“

Schon nach dem 1:0 gegen Bulgarien etwa lobte Teamchef Patrik Barbic die gute Stimmung in der Halle, die an allen drei Spieltagen ausverkauft war. „Es war eine richtig geile Atmosphäre.“ Zudem entpuppte sich der Spielort Eisenstadt als Rundum-Erfolgspaket. Von der Unterkunft im Hotel Galantha (wo in der jüngeren Vergangenheit etwa auch bereits das U21-Nationalteam sehr gute Erfahrungen gemacht hat) über die Unterstützung auf den Rängen bis hin zur Infrastruktur konnte positiv Bilanz gezogen werden.

Österreichs Futsal-EM-Quali-Vorrunde als Rundum-Erfolgspaket

© Martin Ivansich

Ein Faktor war beispielsweise auch der neue Parkett im Sportzentrum Eisenstadt. Weil dieser nicht klebrig ist, erhöhte das den generellen Futsal-Spaß. Und weil nach dem 3:1-Erfolg im zweiten Spiel gegen San Marino der Aufstieg bereits feststand, konnte das Team dann am Sonntag beim 3:2 gegen Israel befreit aufspielen.

Ein herrlicher Volley-Treffer von Marco Meitz etwa unterstrich diesen Eindruck deutlich sichtbar. Kapitän Vahid Muharemovic: „Wir haben schon im Hinterkopf gehabt, dass wir weiter sind und konnten befreit aufspielen. Phasenweise haben wir super Futsal gespielt.“

Österreichs Futsal-EM-Quali-Vorrunde als Rundum-Erfolgspaket

© Stadt Eisenstadt

Das Turnier in Eisenstadt ist somit Geschichte. Ein Wiedersehen mit dem Futsal-Nationalteam in der Landeshauptstadt ist aber durchaus möglich, speziell nach den vielen positiven Momenten. Sehr zur Freude auch von BFV-Präsident Georg Pangl, der sich als Zuseher ein Bild des Spektakels machen konnte: „Eisenstadt ist nicht nur die kleinste Großstadt der Welt, sondern entpuppte sich auch als Futsal-Stadt in Österreich: die kurzen Wege, die super Stimmung, da war einfach rundum alles tiptop.“