Nickelsdorf: Zwischen Haus Pfefferkorn und dem Risa

Gastronomie

Das Haus Pfefferkorn tritt künftig kürzer, dafür hat das Risa seit September unter Luai und Ali Alhussein wieder geöffnet.

Monika und Gerhard Meixner vom Haus Pfefferkorn bewirten in Zukunft nur noch geschlossene Gesellschaften.

Monika und Gerhard Meixner vom Haus Pfefferkorn bewirten in Zukunft nur noch geschlossene Gesellschaften.

© Klaus Zwinger

Wenn sich eine Türe schließt, dann öffnet sich eine andere. So ähnlich geht es gerade in Nickelsdorf vonstatten. Gerhard und Monika Meixner vom Haus Pfefferkorn in der Neubaugasse 48 denken nämlich an, in Zukunft (noch) kürzer zu treten. War es bislang möglich, nach Anmeldung vorbeizukommen, wird mit Beginn des kommenden Jahres ausschließlich auf die Bewirtung von geschlossenen Gesellschaften ab 15 Personen umgestellt.

Monika Meixner sieht das Problem aber nicht in vermindertem Interesse der Dorfbevölkerung, sondern viel eher in der Schwierigkeit, gutes Personal zu finden. Darüber hinaus hat ihr Mann Gerhard mit 65 Jahren mittlerweile auch ein Alter erreicht, in dem man etwas vom Gas gehen darf.

Für Luai und Ali Alhussein ging unterdessen die Saison in ihrem Heurigen, der „Stodl Schenke“, zu Ende und aller Voraussicht nach wird diese auch künftig geschlossen bleiben. Das hat allerdings gute Gründe, denn seit Anfang September empfangen die beiden Syrer ihre Gäste im Risa auf der Oberen Hauptstraße 9, wo sie auch täglich Menüs anbieten.