Bühnenbildner-Genie Manfred Waba feierte 65-er im „Marchfelderhof“

Geburtstagsparty

Manfred Waba ist einer der bedeutendsten Bühnenbildner, die unser Land kennt. Schillernde Illusionswelten erschafft er, Träume, die er durch die Umsetzung seiner Phantasie in Räumen lebendig werden lässt. Am Mittwoch feierte er im „Marchfelderhof“ in Deutsch-Wagram seinen 65. Geburtstag. 100 Gäste, darunter das Who is Who der Kulturwelt, folgten der Einladung des äußerst sympathischen Künstlers.

Die Künstler Andi Lee Lang, Lisi Pratscher, Thomas Weinhappel, Manfred Waba mit Tochter Viktoria, Cristina Pasaroiu und Waterloo bewunderten die Torte, bevor diese auf die Gäste verteilt wurde.

Die Künstler Andi Lee Lang, Lisi Pratscher, Thomas Weinhappel, Manfred Waba mit Tochter Viktoria, Cristina Pasaroiu und Waterloo bewunderten die Torte, bevor diese auf die Gäste verteilt wurde.

© Nina Mayer

Eine Party der Superlative konnte man im Szene-Restaurant „Marchfelderhof“ erleben. Kein Wunder, denn es war kein Geringerer als Manfred Waba, der seinen Geburtstag feierte. Seefestspiele Mörbisch Intendant Alfons Haider führte durch das Programm und hielt eine gebührende Laudatio auf den Podersdorfer.

Das Gala-Dinner mundete. Gervais-Terrine mit Basilikum-Paradeiskompott ebenso wie die Barbarie-Entenhaxerl mit Schwarzwurzel-Bärlauch-Ragout und mandelblättchenummantelten Erdäpfelknöderl. Dazwischen, Showblöcke, die zum Staunen brachten. Das Opernsänger-Duo Thomas Weinhappel und Cristina Pasaroiu gaben unter anderem das „Trinklied“ aus „La Traviata“ zum Besten. Eine gute Überleitung, denn der berühmte Bühnenbildner inszeniert „La Traviata“ diesen Sommer in der Wiener Innenstadt.

Nina Mayer (BVZ) durfte schon erste Einblicke in die Szenerie der Verdi-Oper erhalten und man kann nur bewundernd applaudieren und sich darauf freuen, mit Violetta und Alfredo vor Wabas Kulisse zu leiden.

Bühnenbildner-Genie Manfred Waba feierte 65-er im „Marchfelderhof“

© Nina Mayer

Musikalischer Streifzug durch den „Marchfelderhof“

Feurig wurde es bei Thomas Weinhappels „Torero-Arie“ aus „Carmen“. Waterloo, der bekannteste österreichische „Indianer“, wohlgemerkt im Burgenland wohnhaft, sorgte mit seinem sprühenden, charmanten Wesen und Songs wie „My Little World“ und „Hollywood“ für ausgelassene Stimmung und kollektiven Publikumsgesang.

Lisi Pratscher und Thomas Weinhappel hatten Nachsicht mit „Männern, welche Liebe fühlen“ und transportierten diese Liebesgefühle dann nochmals bei der Arie „Pa-Pa-Pa-Pagena“ weiter. Ach ja, nicht zu vergessen Stefan Cerny. „In diesen heil'gen Hallen“ ertönte aus seiner goldenen Kehle.

Bühnenbildner-Genie Manfred Waba feierte 65-er im „Marchfelderhof“

© Nina Mayer

Man kennt sie alle

Den prominenten Gästen gefiel es. Birgit Sarata erschien, die Grand Dame der Wiener Society, Marika Lichter, Edith Leyrer, Gery Keszler und viele, viele andere.

„Don Kosaken“ traten auf und heizten unter anderem mit „Kalinka“ ein. Werner Auer glänzte mit der „Arie des Javerts“ aus „Les Misérables“, Andy Lee Lang mit „Everybodys Talking“. Und so war es auch. Jeder plauderte, man unterhielt sich angeregt und freute sich mit dem Jubilar, der sich durch seine unglaubliche Phantasie und sein Vermögen diese umzusetzen auszeichnet.

Man erinnere sich nur an Wabas weltgrößte Geige bei „Gräfin Mariza“ 2018 in Mörbisch, an seine Bühnen beim Life-Ball, an seine „Aida“ im St. Margarethener Steinbruch mit lebenden Elefanten, Streitwägen und 250 Statisten und seine unzähligen anderen Inszenierungen.

Ende des kreativen Schaffens ist keines in Sicht. Ganz im Gegenteil, mehr Arbeit denn je steht beim Podersdorfer an.

Bühnenbildner-Genie Manfred Waba feierte 65-er im „Marchfelderhof“

© Nina Mayer, Nina Mayer

Neue Träume, neue Ideen, neue Projekte

Viele Pläne stehen am Programm. Sein bezauberndes, monumentales „Winterwunder“ in Mörbisch noch größer und noch beeindruckender zu inszenieren, eine „Traviata“ auf die Bühne zu stellen, wie sie Wien noch nicht gesehen hat. Hierfür startet übrigens am 7. April der Kartenverkauf.

Für ein Wassershow-Spektakel im kommenden Sommer in Laxenburg hat er die Rahmenhandlung geschrieben, Wasserwände sowie Pyro-Spektakel kreiert. Ach ja, Stockeraus große Sommertheater Open Air-Bühne für Nestroys „Talisman“ ist auch vorbereitet.

Arbeit ohne Ende. Welch Glück, dass die Phantasie des Künstlers grenzenlos ist! Ein herzliches „Happy Birthday“ dem Jubilar und ein riesiges Dankeschön für unvergessene Opern- und Theatermomente! Auf dass uns Manfred Waba weiterhin in seine fabelhaften, überwältigenden Traumwelten mitnimmt!