„Kanzlermacher“ der ÖVP Mittelburgenland luden zum Frühjahrsempfang
Gelebte Gemeinschaft
Mehr als bis auf den letzten Platz gefüllt war der Oberpullendorfer Rathaussaal am Dienstag Abend, als die ÖVP Mittelburgenland zum schon traditionellen Frühjahrsempfang geladen hatte.
JVP-Landesobmann Daniel Heintz, ÖVP-Landesgeschäftsführer Matthias Wukitsch, ÖVP-Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich, ÖVP-Landesparteiobmann Christoph Zarits, Bundesministerin Klaudia Tanner, Bürgermeister Johann Heisz, ÖVP-Klubobmann Bernd Strobl, Vizebürgermeisterin Christina Köppel, Wirtschaftskammer-Regionalstellenobfrau Martina Mohapp, Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas und Seniorenbund-Landesobmann Rudolf Strommer beim Frühjahrsempfang.
© Michaela Grabner
ÖVP-Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich betonte, dass man beim Frühjahrsempfang die Gemeinschaft lebt und dass eben das die ÖVP stark mache. Für das Impulsreferat konnte er Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gewinnen, der er scherzhaft mitteilte, dass es sich auszahle zum Frühjahrsempfang nach Oberpullendorf zu kommen. „Vor Jahren haben wir einen gewissen Generalsekretär Karl Nehammer als Gastredner gehabt. Kurz darauf ist er Kanzler geworden. Einige Jahre später war Generalsekretär Christian Stocker bei uns, der jetzt Kanzler ist.“
Tanner betonte in ihrem Impulsreferat, dass Österreich ein gutes Land ist und dass man stolz sein könne, hier leben zu dürfen. „Natürlich ist nicht alles perfekt, aber wer möchte wo anders leben?“ Sie ging auch auf das geplante Modell zur Wehrdienstverlängerung „Österreich plus“ ein, das auf Basis der Empfehlungen der Wehrdienstkommission eine Verlängerung der Grundausbildung von sechs auf acht Monate vorsieht, ergänzt durch zwei Monate Milizübungen.
Tanner bedankte sich bei allen Anwesenden für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. „Wir alle wissen, dass es nicht nur darum geht, zu reden, sondern am Ende des Tages auch etwas zu tun.“ Hausherr Oberpullendorfs Bürgermeister Hannes Heisz führte aus, dass es in Oberpullendorf seit 1972, also seit 54 Jahren eine absolute ÖVP-Mehrheit im Gemeinderat gibt und die ÖVP seither immer den Bürgermeister stellt. „Trotz der absoluten Mehrheit sind wir bestrebt, den Konsens mit anderen zu finden, weil es vernünftig ist“, so Heisz.
Landesparteiobmann Christoph Zarits warf indes nicht nur einen Blick auf die bevorstehende Gemeinderatswahl, sondern auch auf die Rolle der ÖVP in der Landespolitik, die er als konstruktive Opposition sieht und in deren Namen er eine neue Gerechtigkeit im Burgenland anstrebt.