Andau: Übergabe der Amtsleitung steht bevor

Gemeindeamt

Ende 2027 wird Edith Nagy, Andaus Amtsleiterin seit Jänner 1999, in Pension gehen. Schon jetzt hat man mit Lisa Unger eine Nachfolgerin für sie gefunden, die sich schrittweise in die Geschäfte der Gemeinde einarbeiten wird.

Die neue Amtsleiterin Lisa Unger mit Bürgermeister Philipp Pelzer.

Die neue Amtsleiterin Lisa Unger mit Bürgermeister Philipp Pelzer.

© zVg / Marktgemeinde Andau

In Andau bereitet man sich langsam aber sicher auf einen Amtsleiterinnenwechsel vor. Edith Nagy, welche den Posten der Amtsleiterin seit Jänner 1999 inne hatte, wird mit Dezember des nächsten Jahres nach 29 Dienstjahren als Amtsleiterin ihre wohlverdiente Pension antreten. Bis es so weit ist, hat ihre Nachfolgerin allerdings schon jetzt die Gelegenheit, sich einzuarbeiten.

Lisa Unger aus Andau wird neue Amtsleiterin

Die Andauerin Lisa Unger wird die Amtsgeschäfte der Gemeinde schon ab Mitte Juli in Teilzeit begleiten und ab Dezember 2027 in Vollzeit übernehmen.

In der Zwischenzeit wird Unger, die bereits über sieben Jahre Erfahrungen beim Land Burgenland gesammelt hat, die letzten beiden Ausbildungsmodule abschließen, die sie künftig als Amtsleiterin benötigen wird. Ihre Tätigkeit beim Land Burgenland lag im Bereich der Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVPs). Auf ihre künftige Tätigkeit als Amtsleiterin ihrer Heimatgemeinde blickt sie bereits mit Vorfreude.

Andau: Übergabe der Amtsleitung steht bevor

© zVg/Nagy

Dass es ein sehr abwechslungsreicher Beruf ist, weiß Edith Nagy zu erzählen: „Die Amtsleitung in einer Gemeinde ist ein unglaublich vielseitiger Beruf, bei dem man ständig dazulernt, auch jetzt ist es noch so, kurz vor meinem Ruhestand.“ . Eine ganz besonders schöne Seite des Berufs sei aber die Aufgabe als Standesbeamtin: „Wenn sich zwei Liebende entscheiden zu heiraten, diese beiden zu trauen ist immer wieder ein besonderes Erlebnis.“

Darüber hinaus unterstreicht sie die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, mit den Kollegen, mit den Gemeindebürgern und übergeordneten Stellen.

Der Beruf bringt viele Herausforderungen mit sich, kein Tag gleicht dem anderen: Abgesehen davon, dass sich die Gesetze laufend ändern, ändern sich auch die Anforderungen ständig. „Es gibt viele Gesetze zu vollziehen von denen Außenstehende nicht einmal wissen, dass es darüber ein Gesetz gibt“, sagt Nagy.