Winden am See: Baulicher Fahrplan für die nächsten 10 Jahre steht
Gemeinderatssitzung
Winden am See hat seit seiner letzten Gemeinderatssitzung einen neuen Bebauungsplan. Außerdem wurde ein Konzept zur Dorferneuerung bis 2033 beschlossen.
Vizebürgermeister Ronald und Bürgermeister Erwin Preiner (beide SPÖ) präsentieren den neuen Bebauungsplan von Winden am See.
© zVg/Gemeinde Winden am See
Die Gemeinde Winden am See beschloss mit der vergangenen Gemeinderatssitzung den 29. September, den Antrag des Bürgermeisters Erwin Preiner auf den neuen Bebauungsplan. Dieser wurde mit nur einer Enthaltung aus den Reihen der Volksparte angenommen. Ausgearbeitet wurde der Plan von der AIR Kommunal- und Regionalplanung aus Eisenstadt.
In Folge dieser von allen Fraktionen angenommenen Entschlusses, wird auch die Bausperre in Winden am See aufgehoben. „Die Gespräche liefen sehr konstruktiv und Anregungen der Gemeinderäte wurden über alle Parteien hinweg ernst und positiv aufgenommen. Leider konnten wir nicht alles Berücksichtigen, da es gesetzlich nicht möglich war“, erklärt Bürgermeister Preiner zur finalen Ausarbeitung des Bebauungsplans.
Orientierung am gewachsenen Ortsbilds
Weiters wurde laut Bürgermeister besonders auf die bautypischen Aspekte des Ortes Rücksicht genommen. Beispielsweise wird die geschlossene Bauweise im Ortskern weiter erhalten bleiben. Preiner meint: „Wir haben uns an dem bereits bestehenden und gewachsenen Ortsbild orientiert und versucht mit dem Regionalentwicklungsplan (REP) und auch mit dem Welterbe zusammenzuarbeiten.“
Je nach Siedlungsgebiet ist wurde auch festgehalten, welche Bauhöhe beziehungsweise wie viele Geschosse gebaut werden sollen. An den Ortsrändern wurde dabei beispielsweise auf Sichtachsen Rücksicht genommen um diese nicht zu hoch errichten zu lassen.
Langfristiger Fahrplan für die Seegemeinde
Ein neues Dorferneuerungskonzept wurde ebenfalls beschlossen bei besagter Sitzung beschlossen. Der einstimmig angenommene Antrag stellt ein Leitbild für die Seegemeinde Winden bis in das Jahr 20233 dar. Die darin festgehaltenen Konzepte und Ideen wurden in Workshops gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern im Dorferneuerungsausschuss entschlossen. Sowohl das Dorferneuerungskonzept als auch der Bebauungsplan liegen aktuell den jeweils entsprechenden Abteilungen der burgenländischen Landesregierung zur Genehmigung vor.