Neuer Treffpunkt im Herzen von Großwarasdorf feierlich eröffnet

Gemeinsam statt einsam

In Großwarasdorf wurde das neue, multifunktionale Kommunikationszentrum im feierlichen Rahmen seiner Bestimmung übergeben.

Große Freude über das neue Ortszentrum. Restaurant-Betreiber Nam-Van Pham, Wirtschaftskammer-Fachgruppengeschäftsführer Franz Perner, Gemeindevorstand Daniel Berlakovich, Kastner-Vertriebsverantwortlicher Helmut Klenner, Gemeindevorständin Mirjam Schmidt-Karall, Gemeinderat Michael Babits, Kaufmann Isidor Kuzmich, Bürgermeister Martin Karall, Nah & Frisch-Betreiberin Monika Palatin, Leader Aktionsgemeinschaft Mittelburgenland-Obmann Harald Horvath, Pfarrer Zoran Tadić, Kastner-Standortverantwortlicher Ronald Tanczos, Gemeindevorstand Wilhelm Lemperg und Wirtschaftskammer-Regionalstellenleiter Freddy Fellinger.

Große Freude über das neue Ortszentrum. Restaurant-Betreiber Nam-Van Pham, Wirtschaftskammer-Fachgruppengeschäftsführer Franz Perner, Gemeindevorstand Daniel Berlakovich, Kastner-Vertriebsverantwortlicher Helmut Klenner, Gemeindevorständin Mirjam Schmidt-Karall, Gemeinderat Michael Babits, Kaufmann Isidor Kuzmich, Bürgermeister Martin Karall, Nah & Frisch-Betreiberin Monika Palatin, Leader Aktionsgemeinschaft Mittelburgenland-Obmann Harald Horvath, Pfarrer Zoran Tadić, Kastner-Standortverantwortlicher Ronald Tanczos, Gemeindevorstand Wilhelm Lemperg und Wirtschaftskammer-Regionalstellenleiter Freddy Fellinger.

© BVZ_dd

Das innovative Projekt vereint ein Tagesseniorenzentrum „Centar 60+“, einen Nah&Frisch-Markt sowie ein vietnamesisches Restaurant namens „House of PHO“ unter einem Dach und soll anderen Gemeinden als Vorzeigemodell gegen Abwanderung und Leerstand vorangehen.

„Dieses Projekt ist ein Meilenstein für Großwarasdorf und alle unsere Ortsteile“, betonte Bürgermeister Martin Karall in seiner Eröffnungsrede. Das Herzstück bildet das lang ersehnte Tagesseniorenzentrum „Centar 60+“. In einer Pendlergemeinde, in der die junge Bevölkerung tagsüber auswärts unterwegs ist, soll es Einsamkeit im Alter verhindern. „Es ist kein Ort zum bloßen Warten, sondern ein Raum für Aktivitäten und den sozialen Austausch – auch im lebendigen Miteinander mit Kindergarten- und Schulkindern“, so Karall. Die überparteiliche Zusammenarbeit im Gemeinderat sowie die Kooperation mit dem privaten Partner Isidor Kuzmich machten die Umsetzung über ein Mietmodell möglich.

Für die unverzichtbare Nahversorgung im Ort sorgt das österreichische Lebensmittelhaus und Familienunternehmen Kastner. Standortleiter Ronald Tanczos fand beim Blick in die vollen Publikumsreihen klare Worte: „Wenn ich mich hier umsehe, weiß ich, dass dieses Projekt funktionieren wird.“ Er richtete einen Appell an die Politik, die kleinen Gemeinden im ländlichen Raum nicht zu vergessen, da das Sterben von Infrastruktur und der wachsende Leerstand der Anfang vom Ende der Lebensqualität seien. „Großwarasdorf hat die Zeichen der Zeit erkannt.“ Seine Bitte an die Bevölkerung für die Zukunft lautet daher: „Fahre nicht fort, kauf im Ort!“

Ermöglicht wurde das Projekt auch durch die Unterstützung der LEADER-Aktionsgemeinschaft Mittelburgenland-Plus. Obmann Harald Horvath strich die einstimmige Genehmigung einer Initialförderung von rund 150.000 Euro hervor: „Dieses Public-Private-Partnership-Modell verbindet Nachhaltigkeit und Gemeinschaft perfekt. Wenn sich andere Gemeinden hier etwas abschauen, können wir dem Geschäftssterben in der Region erfolgreich Abhilfe schaffen.“

Zum Abschluss waren sich alle Akteure einig: Der Grundstein ist gelegt – nun liegt es an der Bevölkerung, das neue Angebot tatkräftig anzunehmen und mit Leben zu füllen.