Vater vergriff sich an dreijähriger Tochter: Zwei Jahre Haft
Geständig
Wegen sexuellen Missbrauchs seiner kleinen Tochter musste sich ein Mann aus dem Bezirk Mattersburg vor Gericht verantworten.
Der Angeklagte gab zu, seine eigene Tochter sexuell missbraucht zu haben.
© BVZ/Kirchmeir
Dem 40-Jährigen wurde vorgeworfen, sich zwischen Juni 2023 und Juni 2024 zehn Mal an seiner erst dreijährigen Tochter vergriffen zu haben.
Ende Juni wurde der Mann verhaftet. Am 21. August 2024 bekannte er sich vor einem Schöffensenat am Landesgericht Eisenstadt schuldig.
Kind deutete „komische“ Handlungen des Vaters an
Die Ehefrau des Angeklagten war auf die Misshandlungen aufmerksam geworden, weil ihre kleine Tochter davon erzählte, dass der Papa etwas „Komisches“ gemacht habe.
Die Ehefrau erstattete Anzeige, bei der polizeilichen Einvernahme zeigte sich der Verdächtige geständig und gab zehn Übergriffe auf seine kleine Tochter zu. Es sei ihn „überkommen“, meinte er.
Der Gerichtsprozess fand aus Rücksichtnahme auf das Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Der Angeklagte wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs zu zwei Jahren unbedingter Haft verurteilt. Er nahm das Urteil an, die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab. Das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.