Aufklärung zum Weltnichtrauchertag
Gesundheit
Die Fachstelle für Suchtprävention der Sozialen Dienste Burgenland gibt anlässlich des jährlichen Aktionstags wertvolle Tipps rund um den Umgang mit Rauchen und Nikotin. Dabei stehen besonders der Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Gefahren neuer Produkte im Fokus.
Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag.
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Am Sonntag, 31. Mai, findet weltweit der Weltnichtrauchertag statt, um auf die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums aufmerksam zu machen. In Österreich stellt Nikotin weiterhin die häufigste Suchtform dar, da rund 24 Prozent der Bevölkerung täglich entsprechende Erzeugnisse konsumieren. Neben herkömmlichen Zigaretten greifen immer mehr Menschen zu E-Zigaretten, Vapes oder Nikotinbeuteln. Aus diesem Grund setzt die Fachstelle für Suchtprävention der Sozialen Dienste Burgenland auf frühzeitige Aufklärung und schult Personen, die mit Jugendlichen arbeiten, als Multiplikatoren. Johannes Zsifkovits, Geschäftsführer der Sozialen Dienste Burgenland, betont: „Mit unseren Unterrichtsprogrammen und Fortbildungen setzt die Fachstelle Suchtprävention frühzeitig wichtige Impulse. Kinder und Jugendliche dabei zu stärken, gar nicht erst mit dem Rauchen oder dem Konsum von Nikotinprodukten zu beginnen, ist nachhaltiger und wirkungsvoller als eine spätere Entwöhnung.“
Neue Produkte und die Gefahr des Passivrauchs
Die vermeintlich modernen Alternativen werden oft unterschätzt, obwohl sie stark abhängig machen und Schadstoffe enthalten können. Verena Fischbach von der Fachstelle Suchtprävention erklärt: „Viele neue Nikotinprodukte wirken auf Jugendliche harmlos oder modern. Gerade deshalb ist es wichtig, frühzeitig über Risiken, Abhängigkeit und gesundheitliche Folgen aufzuklären.“ Ein weiteres großes Risiko stellt das Passivrauchen für Kinder dar, die den Rauch unwillkürlich einatmen. Neben Atemwegs- und Mittelohrentzündungen drohen Gefahren durch Rückstände auf Kleidung und Möbeln, den sogenannten „Third-Hand-Smoke“. Da Kleinkinder engen Körperkontakt halten und Gegenstände in den Mund nehmen, reagieren sie besonders empfindlich auf diese unsichtbaren Schadstoffe.
Tipps für den Alltag und Hilfsangebote
Die Fachstelle rät dringend dazu, Kinder vor Passivrauch zu schützen und auch Vapes oder E-Zigaretten niemals zu verharmlosen. Erwachsene sollten ihre Vorbildwirkung wahrnehmen, Trends gemeinsam mit den Jugendlichen kritisch hinterfragen und offene Gespräche über die Risiken führen.
Unterstützung bieten das kostenlose Rauchfrei-Telefon unter der Nummer 0800 810 013, die Rauchstopp-Angebote der Österreichischen Gesundheitskasse sowie die Online-Plattform rauchfrei.at.