Rust für vier Tage Nabel der internationalen Gitarre-Szene

Gitarrenfestival

Mit Stargästen und jungen Talenten aus allen Ecken der Welt ging von Sonntag bis Mittwoch das internationale Gitarrenfestival im Ruster Seehof über die Bühne.

Organisator Gabriel Guillen (Mitte) mit den Gitarre-Virtuosen Roberto Fabbri und Fabio Macera im Ruster Seehof.

Organisator Gabriel Guillen (Mitte) mit den Gitarre-Virtuosen Roberto Fabbri und Fabio Macera im Ruster Seehof.

© BVZ/Wagentristl, Peter Wagentristl

Seit mittlerweile 26 Jahren blickt die internationale Gitarrenszene einmal im Jahr nach Rust. Dass das internationale Gitarrenfestival in Rust ausgerechnet in Rust stattfindet ist dem Zufall und Bürgermeister Gerold Stagl - damals noch nicht Bürgermeister, aber bereits bei der Wiener Städtischen Versicherung - geschuldet. „Eigentlich war die KUGA in Großwarasdorf als Austragungsort geplant“, erklärt Organisator Gabriel Guillen. Die Versicherung ist Sponsor des Events, Gerold Stagl legte die Rutsche zum Seehof Rust als Austragungsort. Seither ist das Festival in Rust beheimatet, die Wahl habe man nie bereut, so Guillen.

Fabio Macera, Roberto Fabbri, Chen Chuan - für Gitarren-Conaisseure durchaus große Namen der Szene, darüber hinaus aber wohl eher unbekannt, sind die Konzertisten beim Gitarrenfestival in Rust. Den Namen „Internationales Musikfestival Rust“ machte das Event dabei alle Ehre: Musiker aus Südamerika, Asien, zahlreichen Ländern ÖsEuropas und aus allen Ecken der Welt brachten in der Storchenstadt die Saiten zum Klingen.

Gespielt wurde von Sonntag bis Mittwoch. Heute, Donnerstag, gipfelt das Event dann im Abschlusskonzert im Musikverein in Wien. Auch ein Gitarrenwettbewerb für Nachwuchsmusiker fand im Rahmen des Musikfestival statt, am Mittwoch wurden die erfolgreichsten Jungmusiker geehrt. Als Draufgabe gab es Flamenco-Klänge von Juan Lorenzo.