Eselsbrücken zu den Vögeln
Gmoa Trummler
Am Wochenende war ich mit meiner Frau in Illmitz im Nationalpark. Jetzt im Frühling ist ja eine super Zeit, um der Natur und den Vögeln beim Wiedererwachen zuzuschauen.
© BVZ
Beim Seebad gibt es auch einen ganz netten Aussichtspunkt, wo man so einiges sichten kann. Nicht, dass ich mich da selber so gut auskennen würde, aber meine Frau ist sehr interessiert und Begeisterung ist ja bekanntlich ansteckend. Glücklicherweise waren bei der Aussichtsplattform auch zwei Fotografen, die einen Vogelführer dabei hatten und uns ein bissl erklären konnten, was wir da gerade mit unseren Vogelguckern gesehen haben.
Ich mein, die Stare, Graugänse und Stockenten hab ich schon noch selbst erkannt, aber dann war ich auch schon langsam am Ende mit meinem Latein. Ich hab lachen müssen, als es geheißen hat „Vögel bestimmt man wie Jugendliche“: am Outfit (Federkleid), der Frisur (Schmuckfeder?), den Schuhen (Beine) oder seinem Jugendslang (Gesang) – aber mit solchen Scherzen merkt man sich's dann auch.
Bei schwierigeren Exemplaren wie der Knäkente arbeiten dann auch die Profis ein bissl mit Eselsbrücken. Sie hat braunes Gefieder mit einem weißen Streifen auf dem Kopf, als wäre Butter auf ein Knäckebrot (Knäkente, na?) gestrichen worden. Alles gut und schön, aber dann krieg ich auch schon wieder einen Hunger,
schmunzelt Ihr Gmoa Trummler