Jutta Benedek ist neue Geschäftsführerin der Landesimmobilien

Goger-Nachfolge

Die Eisenstädterin setzte sich gegen 39 Bewerberinnen und Bewerber durch, jetzt wurde Jutta Benedek als neue LIB-Chefin vorgestellt. Bei „den vielen Projekten, die derzeit am Tisch liegen“ zählen Landeshauptmann Doskozil und die Landesholding auf ihre Expertise; neben dem sozialen Wohnbau steht vor allem die Errichtung der Pflegestützpunkte im Zentrum.

Präsentation der neuen LIB-Geschäftsführerin (v.l.): Landesrat Heinrich Dorner, Landesholding-Geschäftsführer Gerald Goger,Jutta Benedek und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Präsentation der neuen LIB-Geschäftsführerin (v.l.): Landesrat Heinrich Dorner, Landesholding-Geschäftsführer Gerald Goger,Jutta Benedek und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

© Wolfgang Millendorfer

Gebaut wird von den Landesimmobilien im ganzen Land, und es wird noch mehr: Zu den 71 Pflegestützpunkten, die in den kommenden Jahren in allen Regionen entstehen, kommt das neue Feld des sozialen Wohnbaus ins Laufen, dazu werden die eigenen Immobilien bewirtschaftet oder Kommunalbauten errichtet. Jutta Benedek freut sich auf all diese Herausforderungen, wie sie bei der Präsentation im Büro von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sagte.

Jutta Benedek ist neue Geschäftsführerin der Landesimmobilien

© Wolfgang Millendorfer

Mit 1. Juni ist die gebürtige Eisenstädterin als Nachfolgerin von Gerald Goger im Amt. Der langjährige LIB-Chef rückte, wie berichtet, als technischer Geschäftsführer der Landesholding an die Seite von Hans Peter Rucker auf, was eine Ausschreibung bei den Landesimmobilien nötig machte. Dabei konnte Benedek überzeugen, nicht zuletzt mit ihrem Wissen über die LIB und ihren Ideen, wie Doskozil, Landesrat Heinrich Dorner und Goger erklärten.

Benedek war zuletzt bei der Post AG als stellvertretende Leiterin der Konzern-Immobilien tätig. Also unmittelbar im Feld der Immobilienstrategie, Entwicklung und Qualitätssteigerung. Diese Expertise will sie ab Juni bei der LIB einbringen, eine Aufgabe, die fasziniert, wie Benedek meint: „Wenn man sich den Nutzungsmix der Landesimmobilien ansieht, gibt es fast nichts Vergleichbares. Es gibt kaum einen Bereich, den die LIB nicht abdeckt.“

„Größter Player in der heimischen Bauwirtschaft“

Das Landesunternehmen sieht nicht nur sie selbst als einen der „größten Player in der burgenländischen Bauwirtschaft“. In den vergangenen Jahren wurden die Aufgabenbereiche laufend erweitert, für die Pläne brauche es „Top-Profis an der Spitze“. Die Aufgaben sind, wie erwähnt, vielfältig, vom Kulturzentrum bis zum Pflegestützpunkt. Und die spielen derzeit zweifelsohne die größte Rolle.

Die Voraussetzungen zur „Dezentralisierung der Pflege“ sollen, wie bereits berichtet, im Lauf des Jahres fixiert sein; zugleich will man baulich nachziehen, wie Landeschef Doskozil meint: 71 Pflegestützpunkte sollen am Ende des Tages errichtet werden, mehr als die Hälfte der Projekte ist noch in Planung.

Jutta Benedek ist neue Geschäftsführerin der Landesimmobilien

© Wolfgang Millendorfer

Neue Projekte will man außerdem im Bereich der SOWO („So wohnt Burgenland“) anbieten, mit dem Modell des „leistbaren Eigentums auf Mietkauf-Basis“; zugleich ist man mit Real Estate Burgenland auf dem privaten Wohnungsmarkt aktiv und baut mit der Projektentwicklung für die Gemeinden.