Weltcup-Trophäen wurden im Südburgenland vergeben
Grasski-Weltcupfinale
Von Freitag bis Sonntag stand das Schizentrum Rettenbach im Zeichen des Grasski-Weltcupfinales. Aus organisatorischer Sicht konnte positiv bilanziert werden, die rot-goldenen Vertreterinnen am Start blicken auf ein durchwachsenes Wochenende zurück.
Gerald Guttmann (Präsident Landesskiverband Burgenland), Sportlandesrat Heinrich Dorner, Landesrat Leonhard Schneemann, Daniel Gschwandtner (Obmann-Stellvertreter Schizentrum Rettenbach) sowie Thomas Auer (Obmann Schizentrum Rettenbach, v.l.) machten sich vor Ort ein Bild vom Weltcupfinale.
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Beim Super-G am Freitag fehlten der Oberdorferin Tina Hetfleisch, sie fährt für den SC Rettenbach, gerade mal 17 Hundertstel Sekunden auf den Sieg, dennoch verpasste sie als Vierte knapp das Podest. Im Riesentorlauf wurde Hetfleisch Fünfte, im Slalom wurde sie in Lauf eins disqualifiziert.
Emma Eberhardt vom Skiclub Bad Tatzmannsdorf wiederum stürzte beim Super-G und im Slalom, wo sie dann zur Kontrolle auch ins Spital musste. „Das war natürlich nicht optimal, ich hab mir das auch anders vorgestellt“, meinte die 18-Jährige, die sich aber mit Platz drei im Riesentorlauf dennoch am Samstag belohnen konnte. „Das war für mich nach meinem Sturz wie ein persönlicher Sieg.“
Insgesamt schloss Emma Eberhardt den Gesamt-Weltcup mit 376 Punkten auf Platz vier ab (Hetfleisch landete mit 372 Zählern knapp dahinter auf Platz fünf), in den Disziplinenwertungen Slalom und Riesenslalom wurde sie Dritte. „Das ist auch ein sehr positives Resümee für meine heurige Weltcup-Saison“, konnte Eberhardt trotz der Stürze erfreut resümieren.
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Gesamtweltcupsiegerin bei den Frauen wurde die Tschechien Eliska Rejchrtova mit 680 Punkten nur zehn Zähler dahinter wurde die Niederösterreicherin Lara Teynor Zweite. Bei den Herren holte sich der Italiener Andrea Iori die große Kugel.
Lob für die Veranstaltung, die auch mit einem umfangreichen Rahmenprogramm lockte, kam auch von politischer Seite. Das Weltcupfinale sei ein internationales Top-Event im Sportland Burgenland und bringe auch einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung für den Ort und die gesamte Region mit sich.