Das eu-art-network in Bratislava: Kunst ist ein Netzwerk
Große Schau beim Nachbarn
Seit 25 Jahren gibt es das eu-art-network. Eine der umfassendsten Ausstellungen des internationalen Kunst-Netzwerks und seiner jährlichen Workshops wird aktuell in Bratislava gezeigt.
Viele Köpfe, viel Kunst. Das eu-art-network werkt seit 2001 unermüdlich. Ausstellungen in anderen Ländern – wie derzeit in der Galerie des Slowakischen Rundfunks – sind selbstverständlicher Teil des Netzwerks.
© eu-art-network
Schon 2001 wurde das Netzwerk gesponnen, das bis heute hält: Das eu-art-network zeigt wieder in einer internationalen Ausstellung, wie intensiv man sich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten mit den Themen der Zeit auseinandergesetzt hat.
In der der Galerie des Slowakischen Rundfunks wurde vor Kurzem ein umfassender Rückblick von Ergebnissen der Symposien eröffnet. Diese Auswahl aus 25 Jahren gehört zu den größten bisherigen Präsentationen, ähnlich groß wie einst die Schau im Nordico-Museum der Stadt Linz (2007) oder im Vorjahr auf Schloss Tabor. Dazu gab es viele weitere Ausstellungen in ganz Europa.
Rund 400 Kunstschaffende haben seit Beginn an den Symposien teilgenommen, vom langjährigen Schauplatz in der Cselley Mühle Oslip hat die Reise über ein Gastspiel in Rust ins Künstlerdorf Neumarkt an der Raab geführt.
Die Größe der Slowakischen Galerie wird nun genutzt – und in burgenländischer Grenznähe ist die Ausstellung noch bis 29. Mai zu sehen (an der Adresse Mýtna 1 in Bratislava, von Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr). Ein beachtlicher Aufwand für die Organisation, wurde bei der Reise betont, und gar nicht so leicht zu kuratieren, wenn man die Vielfalt der Werke bedenkt.
Dafür verantwortlich zeichneten Wolfgang Horwath, Milan Lukáč, Klaus Ludwig Kerstinger und Mária Horváthová, die als Kunsthistorikerin die Ausstellung eröffnete. Dass die Werke wirken, zeigte sich schon bei der Eröffnung, bei der neben einem zahlreich erschienenen Publikum auch viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Symposien dabei waren.