Umweltzeichen für St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen
Gütesiegel
Die St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen trägt nun das Österreichische Umweltzeichen. Damit bestätigt der Betrieb seine nachhaltige Ausrichtung – und verknüpft diese gezielt mit seinem touristischen Angebot.
Die St. Martins Lodge und die ST. MARTINS Business Lodge erhielt nun offiziell das staatliche Umweltzeichen: Geschäftsführer Martin Adelwöhrer und Resident Managerin Daniela Fritz präsentieren das Umweltzeichen.
© St. Martins Therme & Lodge
Im Zentrum der Auszeichnung steht ein umfassendes Betriebskonzept, das Natur und Tourismus miteinander verbindet. Die St. Martins Lodge und die ST. MARTINS Business Lodge erhielten das staatliche Umweltzeichen für Hotels, das seit 1996 vergeben wird. Es bestätigt unter anderem einen sparsamen Umgang mit Energie und Wasser, Abfallvermeidung sowie den Einsatz regionaler Produkte.
Resident Managerin Daniela Fritz ordnet die Zertifizierung in diesen Zusammenhang ein: „Im Gesamtkonzept der St. Martins Therme & Lodge, einem Resort der VAMED VITALITY WORLD, spielen Region, Natur und Umwelt eine zentrale Rolle, das wurde nun durch das staatliche Umweltzeichen für die St. Martins Lodge und die ST. MARTINS Business Lodge bestätigt.“
Gleichzeitig eröffnet die Auszeichnung neue Möglichkeiten im Betrieb: Veranstaltungen können künftig als „Green Events“ durchgeführt werden, also nach ökologischen Kriterien geplante und umgesetzte Formate.
Die Bedeutung der Zertifizierung reicht über den Betrieb hinaus. Nur 731 von rund 95.000 Tourismusbetrieben in Österreich tragen derzeit dieses Gütesiegel – die Hürde ist entsprechend hoch.
Vor diesem Hintergrund betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner die Rolle des Standorts: „Die St. Martins Therme & Lodge ist ein wichtiger Betrieb für die Region – sie schafft Arbeitsplätze, bringt Gäste ins Land und stärkt die lokale Wirtschaft.“
Der Betrieb steht damit exemplarisch für einen Wandel im Tourismus. Immer mehr Gäste achten auf nachhaltige Angebote, während Unternehmen ihre Verantwortung stärker wahrnehmen. Geschäftsführer Martin Adelwöhrer formuliert diesen Anspruch klar: „Als touristischer Leitbetrieb tragen wir hier Verantwortung für die Umwelt, unsere Gäste, unsere Mitarbeitenden und die Region.“
Diese Verantwortung zeigt sich in konkreten Maßnahmen. So produziert eine Photovoltaikanlage bereits einen Teil des benötigten Stroms. Der nächste Schritt ist klar definiert: „Unser Ziel ist es, bis Ende 2027 vollständig aus dem Verbrauch fossiler Energien auszusteigen“, so Fritz.
Parallel dazu setzt der Betrieb auf regionale Kreisläufe. Lebensmittel stammen bewusst aus der Umgebung, etwa Süßwasserfische aus Österreich oder Produkte vom Nationalpark-Steppenrind und Mangalitzaschwein. Kurze Transportwege sollen die CO₂-Belastung reduzieren.
Darüber hinaus reicht das Engagement über den eigenen Betrieb hinaus. Projekte wie die Renaturierung der Pimetzlacke oder Naturangebote im Nationalparkgebiet machen Nachhaltigkeit für Gäste sichtbar und erlebbar.
Eingebettet ist dieser Ansatz in die Strategie der VAMED Vitality World. Der Verbund hat seinen CO₂-Ausstoß seit 2019 bereits halbiert, unter anderem durch den Umstieg auf Ökostrom sowie Investitionen in Photovoltaik und Wärmerückgewinnung.
Managing Director Klaus Hofmann sieht darin einen fortlaufenden Prozess: „Nachhaltigkeit ist für uns kein einmaliges Projekt, sondern bleibt ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess.”