Generationencafe-Idee überzeugte bei Youth Entrepreneurship Week
Handelsakademie
Von Chat-Bots für Installateurfirmen bis zum Generationencafé, vom Supermarkt-Lieferdienst bis zum speziellen Frauentaxi: Spannende Geschäftsideen für regionale Start-ups wurden im Rahmen einer „Entrepreneurship-Week“ von Schülerinnen und Schülern der dritten Handelsakademie-Klassen entwickelt.
Amelie, Christina, Elisa, Lena und Leonie vom Team „Café Zeitschmaus“ konnten die Jury mit ihrem Projekt eines Generationen-Cafés überzeugen und belegten unter zehn Teams den ersten Platz.
© HAK OP
Als zertifizierte Entrepreneurship-Schule auf dem in Österreich nur an acht Schulen vergebenen „Advanced-Level“ bot die Handelsakademie Oberpullendorf mit der Youth Entrepreneurship Week ihren Schüler:innen eine intensive Praxisphase rund um Unternehmertum und Innovation, die nicht nur lehrreich war, sondern auch Ehrgeiz geweckt und Spaß gemacht hat.
Die über 40 Schülerinnen und Schüler wurden von zwei Trainern der Organisation IFTE durch die verschiedenen Phasen der Ideen-Findung und -Umsetzung für ein Unternehmen mit regionalem sozialen oder ökologischen Mehrwert begleitet. Sie erkannten Bedarf und Chancen, arbeiteten an ersten Konzepten und wurden von Mentorinnen und Mentoren aus der Wirtschaft mit Praxiserfahrung gecoacht. Die Organisation vor Ort lag bei Professorin Beate Heinrich.
Hochmotiviert stellten sich die Jugendlichen mit ihren Ideen am Ende der Woche einer Jury mit externen Juroren von der Wirtschaftsagentur Burgenland. Am ersten Platz landeten Amelie, Christina, Elisa, Lena und Leonie vom Team „Café Zeitschmaus“ mit ihrem Generationen-Café. Emanuel, Jan, Moritz, Philip und Tristan vom Team „Chatcore AI“ folgten mit ihren Ideen auf Platz 2 und der Plan des Teams „Best Friend 26“, bestehend aus David, Elias, Florian, Fredi und Jeremy auf PLatz drei. Darüber hinaus durften sich Alisia, Aysegül, Beryl und Fiona vom Team „Matchworki“ über eine Ehrennominierung freuen.
„Es ist uns ein zentrales Anliegen, unseren Schülerinnen und Schülern unternehmerisches Denken möglichst praxisnah zu vermitteln. So eine Woche, während der man konzentriert an einer eigenen Unternehmensidee arbeiten kann und sie direktes Praxis-Feedback von Mentorinnen und Mentoren aus der Wirtschaft bekommt, ist da ein echter Motivationsschub“, betonte Direktorin Sonja Hasler.
Das geschieht in der Handelsakademie Oberpullendorf natürlich auch im Unterricht außerhalb der Youth Entrepreneurship Week. Im Ausbildungsschwerpunkt „Entrepreneurship und Management“ sowie in Form von tatsächlich wirtschaftenden „Junior Companys“ stehen Unternehmensgründung und unternehmerisches Denken ganz besonders im Mittelpunkt.
Die Youth Entrepreneurship Week ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus, des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der Wirtschaftskammer Österreich sowie der Stiftung Unternehmerische Zukunft und IFTE - Initiative for Teaching Entrepreneurship. Sie ist eine Werkstatt für Jugendliche zur Entwicklung ihrer Ideen und Projekte.