Forchtenstein: Kastanienfest mit 300-Meter-Strudel

Herbstfest

Am Sonntag, dem 12. Oktober, steht Forchtenstein wieder ganz im Zeichen der Kastanie. Von 10 bis 18 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm mit Musik, regionalen Schmankerln und dem traditionellen Kastanienstrudel – heuer stolze 300 Meter lang.

Das Kastanienfest zieht heuer in den Burggraben der Burg Forchtenstein.

Das Kastanienfest zieht heuer in den Burggraben der Burg Forchtenstein.

© (c) Drohnenfotos.at, (c) Drohnenfotos.at

Wenn der Herbst beginnt, lässt das Kastanienfest in Forchtenstein nicht lange auf sich warten. Die jedes Jahr gut besuchte Veranstaltung wird auch heuer wieder vom Verschönerungsverein Forchtenstein organisiert. Was früher vor der Burg am Melinda-Esterházy-Platz stattfand, wird diesmal erstmals im Burggraben der Burg Forchtenstein gefeiert. Parkmöglichkeiten befinden sich rund 400 Meter oberhalb der Burg.

Das süße Herzstück des Festes

Auch heuer gibt es wieder den legendären Kastanienstrudel – diesmal mit einer Länge von 300 Metern. Auf die Frage, ob das der längste Strudel in der Geschichte des Festes sei, antwortet Obmann Jürgen Steiner mit einem Schmunzeln: „Mehr schafft der Bäcker ganz einfach nicht.“ Für die unzähligen Teilstücke, die gemeinsam den Rekordstrudel ergeben, brauche der Bäcker rund zwei Wochen. Neben dem Strudel können Besucherinnen und Besucher die Kastanie in vielen Varianten genießen – von Kastanienpressknödeln über Kastanientiramisu bis hin zu weiteren regionalen Spezialitäten. Außerdem können am Fest Kastaniensetzlinge für den eigenen Garten erworben werden. Für die jungen Besucherinnen und Besucher wird es ebenfalls ein Programm geben.

Forchtenstein: Kastanienfest mit 300-Meter-Strudel

© Richard Vogler

Von Blasmusik bis Dudelsack

Auch musikalisch wird einiges geboten: Der Musikverein Forchtenstein und der Musikverein Wiesen sorgen mit Platzkonzerten für herbstliche Stimmung. Ab 15 Uhr übernehmen die Caledonian Pipes & Drums Burgenland, die mit schottischer Musik den Nachmittag gestalten. Die Gruppe ist seit vielen Jahren Stammgast beim Kastanienfest – eine Forchtensteinerin zählt selbst zu den Mitgliedern der Band. Gegründet wurde die Formation 2011 im burgenländischen Steinbrunn von fünf Musikern und hat sich seither zu einer der größten Pipebands Österreichs entwickelt. Heute treten die Musikerinnen und Musiker regelmäßig bei Konzerten und Veranstaltungen auf und pflegen die Tradition der schottischen Dudelsackmusik.

Forchtenstein: Kastanienfest mit 300-Meter-Strudel

© Nina Mayer