Der neue Inster schafft bis zu 370 Kilometer
Hyundai
Mit dem Inster haben die Südkoreaner ein interessantes Elektroauto im Programm. Motto: Klein, aber oho ...
Der Inster, maximal 150 km/h schnell, ist das erste Elektroauto der Marke Hyundai im A-Segment und wurde für den europäischen Markt entwickelt.
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Hyundai hat jetzt einen interessanten „Elektroeinsteiger“ im Programm: den Inster. Der knuffige Stromer soll heuer 28 Prozent der Elektroautoverkäufe der südkoreanischen Marke ausmachen. Der Inster, der ab Februar auch als Cross-Variante zu haben sein wird, bringt dabei laut Hyundai-Österreich-Chef Roland Punzengruber viele Anforderungen mit, die ein Elektroauto erfüllen muss.
Dieses Jahr wollen wir vom Inster rund 950 Einheiten absetzen, damit soll er das meistverkaufte Elektroauto von Hyundai in Österreich werden. Roland Punzengruber, Geschäftsführer Hyundai Österreich
Zum einen ist da der Preis: Der kantige Kleinwagen mit seinen Kulleraugenscheinwerfern ist nach Abzug aller Förderungen ab 19.990 Euro zu haben. Dazu kommt eine markentypisch üppige Serienausstattung. Diese inkludiert bereits in der Basisvariante Smart Line unter anderem: Klimaautomatik, adaptiven Tempomat, USB-Anschluss, Smart Key, elektrische Fensterheber, Navigationssystem, Rückfahrkamera, Spurhalteassistent und sieben Airbags. Und zu guter Letzt soll der 3.825 Millimeter lange Wagen auch mit komfortablem Platzangebot und in seiner Klasse üppigem Kofferraumvolumen (280 bis 1.059 Liter, verschiebbare Rücksitzbank, vorerst als Viersitzer erhältlich) punkten.

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Das poppige Cockpit wird von zwei 10,25 Zoll großen Touchscreens beherrscht. Die Menüführung des Infotainments ist gewohnt intuitiv gehalten, Android Auto und Apple CarPlay kann der Inster darüber hinaus auch.
Angetrieben wird der Südkoreaner ausschließlich mit einem Elektromotor – 97 oder 115 PS stark (jeweils 147 Newtonmeter). Hyundai liefert den 1,3-Tonner mit einer 42 oder einer 49 kWh großen Batterie aus (je nach PS-Stärke). Erstere reicht für 327, zweitere für 370 Kilometer. An der Schnellladesäule gönnt sich der Inster bei 400 Volt bis zu 85,3 kW Ladeleistung. So ist der Akku binnen 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent gebracht. Optional beherrscht er auch Vehicle-to-Load (V2L) – man kann beispielsweise einen Föhn oder Elektrogriller oder E-Scooter an den Inster anschließen, aufladen und betreiben.
Verfügbar ist der Citystromer in den Ausstattungsniveaus Smart Line, Trend Line und Cross Line in gleich zehn Außenfarben. Laut Roland Punzengruber wird die Hälfte der Kunden zur Smart-Line-Ausstattungslinie greifen.
Und wie fährt sich der Neue? Fahrtechnisch macht der Inster einen souveränen Eindruck. Der Antritt über die Vorderräder erfolgt ansatzlos, aber nicht zu ruckartig. Der Federungskomfort ist angenehm und der Verbrauch bei tiefen Temperaturen hielt sich beim ersten Fahreindruck ebenfalls in Grenzen. Lediglich die Lenkung des wendigen Asiaten könnte eine Nuance direkter und präziser sein.

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Neu: Hyundai Inster
Der viersitzige Inster ist ab sofort zum Aktionspreis von 19.990 Euro (da sind die Förderungen schon abgezogen) erhältlich. Im Mai kommt die fünfsitzige Variante. Schon ab Februar: Inster Cross.