Mattersburger Bahnstraße: Maßnahmen gegen Temposünder

In 30er-Zone

In der Bezirkshauptstadt laufen aktuell Planungen, um die Geschwindigkeit der Autos in der Bahnstraße einzudämmen.

Die abschüssige Straße verleitet dazu, sich nicht an den "30er" ab Höhe Einfahrt Wedekindgasse zu halten. Geplant ist nun, durch Bodeschwellen eine Temporeduzierung zu erwirken.

Die abschüssige Straße verleitet dazu, sich nicht an den "30er" ab Höhe Einfahrt Wedekindgasse zu halten. Geplant ist nun, durch Bodeschwellen eine Temporeduzierung zu erwirken.

© Richard Vogler

Im „Kern“ der Mattersburger Innenstadt gilt eine 30 km/h-Beschränkung - so auch in der Bahnstraße von der Kreuzung Wedekindgasse weg.

Die abschüssige Straße verleitet jedoch dazu, die Geschwindigkeit nicht oder nur marginal zu reduzieren, und es gibt nur wenige Autofahrer, die sich auch an den „30er“ halten. Von Seiten der Stadtgemeinde laufen nun Planungen, diesbezüglich Maßnahmen zu ergreifen. Mit der Ausarbeitung wurde das Eisenstädter Verkehrs- und Raumplanungsbüro MiRo Mobility beauftragt.

„Zunächst war angedacht, den Bereich zwischen Einfahrt Wedekindgasse und Einmündung Hochstraße mit dem Niveau des Gehsteiges anzupassen, um quasi zwei „Rampen“ zu haben. Da die Straße dann in diesem Bereich auf Niveau des Gehsteigs verlaufen wäre, wurde diese Option aus Verkehrssicherheitsgründen wieder ad acta gelegt“, berichtet Amtsleiter Karl Aufner.

Aller Voraussicht nach wird nun folgender Plan umgesetzt: Auf Höhe Einfahrt Wedekindgasse und im unteren Bereich der Bahnstraße werden zwei Straßenschwellen umgesetzt, wodurch die Autofahrer automatisch abbremsen müssen und sich die Geschwindigkeit reduziert. Geplant ist, die Bodenschwellen im kommenden Jahr umzusetzen.