Neue medizinische Methode in Klinik Oberpullendorf bei Polypen & Co.
Innere Medizin
Die endoskopische Vollwandresektion ist ein minimalinvasives Verfahren, um Läsionen wie Polypen oder Frühkarzinome vollständig aus der Wand des Magen-Darm-Trakts zu entfernen, ohne die Bauchhöhle zu öffnen. Erstmals wurde eine solche nun in der Klinik Oberpullendorf durchgeführt.
Oberarzt Dr. Gernot Leeb beim Eingriff.
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Die Abteilung für Innere Medizin erweitert damit ihr Leistungsspektrum. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betont: „Wir bauen unser medizinisches Angebot Schritt für Schritt weiter aus – auch mit spezialisierten Leistungen wie dieser – und stellen sicher, dass moderne Medizin regional verfügbar ist. Das ist das Ziel unserer Gesundheitsoffensive. Wir stehen klar zu unseren Kliniken und investieren laufend, damit die Menschen im Burgenland bestmöglich und wohnortnah versorgt werden.“
Bei einer endoskopischen Vollwandresektion werden alle Wandschichten auf einmal entfernt. Der betroffene Wandabschnitt wird mit einem speziellen Clip wieder sicher verschlossen, dadurch ersparen sich Patientinnen und Patienten eine Operation.
Dieser Eingriff wurde im Dezember erstmalig an der Abteilung für Innere Medizin in der Klinik Oberpullendorf erfolgreich durchgeführt – im oberen Bereich des Dickdarms, genauer gesagt an der rechten Flexur. „Wir freuen uns, dass wir nun der Bevölkerung unseres Einzugsgebietes wohnortnah auch diese sehr komplexe und moderne Therapie anbieten können", so Abteilungsleiter Primar Dr. Willhelm Wlassits. Dank gilt auch der Abteilung für Gastroenterologie im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Andreas Püspöck für die gute, standortübergreifende Zusammenarbeit.