Helmut Bieler übernimmt an der Spitze des Pensionistenverbandes
Interimistische Leitung
Nach dem überraschenden Tod von Pensionistenverbands-Präsident Peter Kostelka wurde Helmut Bieler die interimistische Leitung übertragen. Der Präsident der burgenländischen Pensionisten und ehemalige Landesrat bereitet die Neuwahl im Verband vor und will mit den Mitgliedern die Arbeit „im Sinne Peter Kostelkas forsetzen“. Er selbst wird aber Landespräsident bleiben.
Helmut Bieler war 18 Jahre lang Landesrat und ist seit 2018 Pensionistenverbands-Präsident im Burgenland. Jetzt leitet er den Verband auch bundesweit.
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„Der Pensionistenverband Österreichs hat nicht nur seinen Präsidenten verloren, sondern ebenso einen geschätzten und geliebten Mitstreiter und Freund.“ Große Trauer herrscht nach dem Ableben von Peter Kostelka: Der Pensionisten-Präsident und langjährige SPÖ-Politiker Kostelka ist vergangene Woche im Alter von 78 Jahren verstorben. Er war unter anderem als Staatssekretär, Klubobmann und Volksanwalt tätig; Trauerbekundungen und die Würdigung seiner Arbeit kamen aus allen politischen Parteien.
Auch im Pensionistenverband hinterlasse Peter Kostelkas Tod eine große Lücke, „beruflich, aber vor allem menschlich und persönlich“. Im Rahmen eines Sondervorstandes sprachen sich die Mitglieder nun einhellig dafür aus, „die Arbeit der österreichweit größten Interessenvertretung für die ältere Generation inhaltlich ganz im Sinne von Dr. Peter Kostelka fortzuführen und weiter an den bestehenden Forderungen festzuhalten, die der Verband an die Bundesregierung gerichtet hat“.
Nach außen vertreten wird der Verband durch dessen burgenländischen Landespräsidenten Helmut Bieler, und zwar interimistisch bis zur Wahl einer neuen Präsidentin oder eines neuen Präsidenten, wie bekannt gegeben wurde.
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Aufrecht bleiben die bisherigen Forderungen: So begrüße es der Pensionistenverband grundsätzlich, „dass die neue Bundesregierung keine Eingriffe in die Pensionskonten plant, Pensionsvalorisierungen ohne Abschläge in Aussicht stellt und ausgleichende Entlastungsmaßnahmen für die bevorstehenden KV-Erhöhungen angekündigt hat“. Zugleich gibt es aber Kritik am sogenannten Nachhaltigkeitsmechanismus im Koalitionsübereinkommen, der Änderungen am Pensionssystem - wie etwa die Erhöhung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters oder eine Erhöhung der Pensions-Beitragssätze - ermöglicht, sofern der Budgetpfad nicht eingehalten werden kann.
Weiters werden unter anderem Strukturmaßnahmen im Gesundheitswesen zur Verkürzung der Wartezeiten oder eine Pensionisten-Vertretung mit Stimmrecht in den Entscheidungsgremien der Krankenversicherungen.
Abschließend gab der Pensionistenverband bekannt: „Peter Kostelkas Wirken war geprägt von Empathie, Respekt und Dialogbereitschaft. Er war bekannt dafür, im Namen des PVÖ Prinzipien wie Gerechtigkeit und Solidarität in den Mittelpunkt seines Handelns zu stellen und sich auch in schwierigen politischen Situationen für die Interessen der älteren Menschen einzusetzen. Die Arbeit des PVÖ soll in diesem Sinne weitergeführt werden.“