Vom Bundesheer ins Gemeindeamt Deutschkreutz
Interview
Oliver Egert wird Anfang Mai der neue Amtsleiter in Deutschkreutz. Im Interview mit der BVZ spricht er über seine Motivation, Mut und ein hoffentlich gutes Miteinander.
Oliver Egert mit Bürgermeister Andreas Kacsits, Vizebürgermeister Jürgen Hofer und den Gemeindevorständen Eva Heidenreich, Nicole Gulyas, Manfred Kölly, Jan Müller und Monika Steinwenker.
© BVZ, Isabella Kuzmits
Der 34-Jährige Oliver Egert wurde im Zuge der letzten Gemeinderatssitzung zum neuen Amtsleiter von Deutschkreutz gewählt und wird am 2. Mai seinen Dienst antreten. Der Deutschkreutzer setzte sich aus insgesamt drei Bewerbern durch.
BVZ: Was motiviert Sie, die Position des Amtsleiters zu übernehmen?
Egert: Als gebürtiger Deutschkreutzer motiviert mich vor allem die Möglichkeit, die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mitzugestalten. Verantwortung zu übernehmen, Prozesse zu verbessern und gemeinsam mit Verwaltung, Gemeinderat und der Bevölkerung Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden.
BVZ: Welche beruflichen Stationen haben Sie bisher durchlaufen?
Egert: Ich begann meine berufliche Laufbahn als Maurer und war bis jetzt 15 Jahre als Berufsunteroffizier beim Österreichischen Bundesheer tätig, wo ich umfangreiche Erfahrungen in der Bundesverwaltung sowie in leitenden Funktionen sammeln konnte.
BVZ: Welche Wünsche haben Sie für die Zukunft der Gemeinde?
Egert: Mir ist wichtig, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle Generationen bleibt. Eine moderne, bürgernahe Verwaltung und ein starkes Miteinander in der Gemeinde stehen dabei für mich im Mittelpunkt.
BVZ: Was ist Ihnen im Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig?
Egert: Transparenz, Respekt und ein offenes Ohr sind für mich entscheidend. Eine klare Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungen sind dabei besonders wichtig.
BVZ: Was wünschen Sie sich für die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat?
Egert: Ich wünsche mir eine vertrauensvolle, konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Verwaltung und Gemeinderat verfolgen letztlich dasselbe Ziel: das Wohl der Gemeinde.
Wohnort: Deutschkreutz
Alter: 34 Jahre
Familienstand: verheiratet
Hobbys: Sport und Lesen.
Das mag ich gerne: Gute Gespräche, Handschlagqualität und gemeinschaftliches Engagement.
Das mag ich gar nicht: Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit