Gold, Silber und Bronze für JJC Wallern

Jiu Jitsu

Wallerns Jiu Jitsu-Athlet:innen kehrten mit Medaillen von den 21. Balkan Open in Banja Luka zurück.

Starke Leistungen. Die zeigte das Team des JJC Vila Vita Pannonia Wallern bei den Balkan Open.

Starke Leistungen. Die zeigte das Team des JJC Vila Vita Pannonia Wallern bei den Balkan Open.

© privat

Mit einem kompletten Medaillensatz kehrte der Jiu Jitsu Club „Vila Vita Pannonia“ Wallern vom 21. Balkan Open in Banja Luka zurück. Beim hochkarätigen JJIF-Ranglistenturnier mit knapp 1.000 Kämpfern aus 22 Nationen sorgte vor allem Lisa Fuhrmann mit dem Turniersieg für ein Ausrufezeichen.

Die Polizeispitzensportlerin marschierte mit drei Siegen ins Finale der Fighting-Klasse Adults bis 63 Kilogramm. Dort ließ Fuhrmann der Schwedin Livia Hogbom keine Chance und entschied den Kampf mit einem Full Ippon für sich. Damit durfte sie sich über Gold und den Turniersieg freuen. Vereinskollegin Vanessa Klinger feierte in derselben Gewichtsklasse ihr internationales Comeback und belegte Rang fünf.

Ivanova erstmals am U18-Podest

Einen weiteren starken Auftritt lieferte Yoanna Ivanova. Mit einem Erfolg gegen die Polin Alicja Hanewald legte sie den Grundstein für ihren ersten internationalen Podestplatz in der Altersklasse U18. Erst im entscheidenden Duell um den Turniersieg musste sie sich in der Klasse bis 70 Kilogramm der amtierenden Europameisterin Liddy Hanewald aus Deutschland geschlagen geben. Für Ivanova blieb die starke Silbermedaille.

Auch Paula Nyikos kämpfte sich aufs Podest. Nach einer Auftaktniederlage arbeitete sie sich in der U16 bis 48 Kilogramm noch bis ins kleine Finale vor. Dort bezwang sie die Polin Aleksandra Kubicius und sicherte sich Bronze.

Emma Zsoldos erreichte in der U16 bis 52 Kilogramm den siebenten Platz. Romeo Horvath, der bei seinem ersten internationalen Wettkampf für das ungarische Nationalteam antrat, wurde in der stark besetzten U18-Klasse bis 69 Kilogramm 17.

Eine Premiere gab es auch abseits der Matte: Anna Fuhrmann war in Banja Luka erstmals als Physiotherapeutin für das Schweizer Nationalteam im Einsatz.