Lisa Fuhrmann: Trotz Verletzung war 2024 ein Topjahr

Jiu Jitsu

Erfolgreichestes Jahr für Jiu Jitsu-Kämpferin Lisa Fuhrmann - trotz Kreuzbandriss. Nun heißt es am Comeback zu arbeiten, um für die World Games in China gerüstet zu sein.

Erfolgreich trotz Verletzung: Lisa Fuhrmann vom JJC Vila Vita Pannonia Wallern.

Erfolgreich trotz Verletzung: Lisa Fuhrmann vom JJC Vila Vita Pannonia Wallern.

© privat

Für Lisa Fuhrmann vom Jiu Jitsu Club „Vila Vita Pannonia“ Wallern lief im ersten Halbjahr 2024 mit dem Vize-Europameistertitel in Deutschland und dem dritten Platz beim Grand Prix in Thailand in Hinblick auf die World Games –Qualifikation alles nach Plan. Im August folgte aber dann der Rückschlag: Beim Vila Vita Fighting Camp in Pamhagen verletzte sich Wallernerin am rechten Knie. Die erschütternde Diagnose: Kreuzbandriss!

Um ihren Traum von der World Games Teilnahme in Chengdu (China) 2025 nicht kampflos abhaken zu müssen, entschloss sie sich, in Absprache mit ihrem Arzt und der Nationaltrainerin Marion Tremel, die Weltmeisterschaft in Griechenland mit dem gerissenen Kreuzband zu bestreiten.

Um ihren Gegnerinnen ihre „Schwachstelle“ nicht zu präsentieren, hielt sie die Verletzung bis zuletzt geheim und schaffte bei der WM mit einem sensationellen Sieg in letzter Sekunde gegen die Deutsche Lilian Weiken den Finaleinzug.

Obwohl die Polizeispitzensportlerin das WM-Finale aus Sicherheitsgründen nicht mehr bestritt, sicherte sie sich mit diesem Vize-Weltmeistertitel die angestrebte World Games Qualifikation.

Außerdem war es für Fuhrmann, trotz Kreuzbandriss, das erfolgreichste Jahr ihrer bisherigen Karriere. „Ich hoffe, dass ich 2025 noch etwas drauflegen kann“, ist sie voll motiviert für das neue Sportjahr.

Mittlerweile wurde das verletzte Knie erfolgreich operiert und es wird bereits konsequent auf das Comeback bei den World Games in Chengdu hingearbeitet.