BLZ Ritzing schreib 20-jährige Jubiläumsgeschichte

Jubiläumsfeier

Vor zwanzig Jahren wurden aus den „Spinnereien von zwei Phantasten“ Realität: Das Bundesleistungszentrum für Sportkegeln in Ritzing wurde eröffnet. Aus diesem Anlass lud das Vinea Resort Ritzing zur Jubiläumsfeier.

Robert Leser (Vorstandsmitglied beim BSKV), Andreas Lepsi (ÖSKB-Vizepräsident), Ludwig Kocsis (ehemaliger ÖSKB-Präsident), Harald Reiszner (Initiator und Inhaber des BLZ), Oskar Schmidt (ÖSKB-Sportdirektor und Obmann des SKC Sonnensee Ritzing), Alexander Knöttner (ÖSKB-Vizepräsident) und Horst Wiedemann (Obmann-Stellvertreter des SKC Sonnensee Ritzing) sind stolz, Teil der 20-jährigen Geschichte des Bundesleistungszentrums (BLZ) zu sein.

Robert Leser (Vorstandsmitglied beim BSKV), Andreas Lepsi (ÖSKB-Vizepräsident), Ludwig Kocsis (ehemaliger ÖSKB-Präsident), Harald Reiszner (Initiator und Inhaber des BLZ), Oskar Schmidt (ÖSKB-Sportdirektor und Obmann des SKC Sonnensee Ritzing), Alexander Knöttner (ÖSKB-Vizepräsident) und Horst Wiedemann (Obmann-Stellvertreter des SKC Sonnensee Ritzing) sind stolz, Teil der 20-jährigen Geschichte des Bundesleistungszentrums (BLZ) zu sein.

© Nadine Wiedemann

Im Jahr 2006 wurde ein Projekt verwirklicht, an dessen Umsetzung anfangs nur wenige glaubten. Was als gemeinsame Idee von Harald Reiszner und Ludwig Kocsis begann, entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum des österreichischen Kegelsports und machte Ritzing zu einem internationalen Schauplatz der Sportart.

Die ersten intensiveren Gespräche fanden 2004 in Ritzing statt. Bei der ÖSKB-Präsidentenkonferenz am 24. April 2004 in Stockerau wurde das Vorhaben schließlich offiziell präsentiert. „Das sind ja irgendwelche Spinnereien von zwei Phantasten“, erinnerte sich der ehemalige ÖSKB-Präsident Ludwig Kocsis an seine damaligen Gedanken.

Die Resonanz auf das Projekt fiel jedoch äußerst positiv aus, woraufhin einstimmig beschlossen wurde, die Pläne weiterzuverfolgen. „Das war noch Politik, wie sie sein sollte“, blickte Kocsis zurück. Im Mittelpunkt habe nicht die Parteifarbe gestanden, sondern die Frage: „Was können wir gemeinsam für unsere Region erreichen?“

Der Weg bis zur Eröffnung war dennoch von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Es bedurfte umfangreicher Überzeugungsarbeit und großer Anstrengungen, um die erforderlichen Förderungen zu erhalten. Unterstützung kam schließlich auch vom Sportministerium. Am 15. Oktober 2005 erfolgte der Spatenstich, ehe die Sportstätte am 26. August 2006 feierlich eröffnet wurde. Damit entstand eine der modernsten Sportkegelanlagen Europas.

Das Bundesleistungszentrum sollte dabei weit mehr sein als eine reine Sportstätte: Nachwuchsarbeit, Ausbildung, Spitzensport und internationale Begegnungen prägten die folgenden Jahre. Bereits 2006 wurde in Ritzing die Meisterschaften in den Bundesligen sowie Landesligen ausgetragen, 2008 folgte der Weltpokal für Vereinsmannschaften.

Einen besonderen Höhepunkt bildete die Einzel-Weltmeisterschaft 2010. Mehr als 900 Ehrengäste waren bei der Eröffnung anwesend, über 5.000 Besucherinnen und Besucher verfolgten während der Veranstaltungswoche die Wettkämpfe. Ritzing wurde damit zu einem internationalen Zentrum des Kegelsports.

Zum 20-Jahr-Jubiläum richtete Kocsis den Blick jedoch nicht ausschließlich zurück. Er appellierte, das vorhandene Potenzial des Bundesleistungszentrums wieder stärker auszuschöpfen. Die Anlage solle ihrem Namen wieder gerecht werden und erneut ein Zentrum für Nachwuchs, Ausbildung, Spitzensport und internationale Begegnungen sein. Die vorhandene Infrastruktur biete dafür nach wie vor hervorragende Voraussetzungen.

Das Jubiläumswochenende bot neben dem Festakt ein abwechslungsreiches Programm. Am Freitag und Samstag stand ein Kegelturnier des SKC Sonnensee Ritzing sowie Abendveranstaltungen mit DJ Nick und Wiena Werner auf dem Programm. Am Sonntag folgten ein Frühschoppen und der Festakt. Für ihr langjähriges Engagement wurden Harald Reiszner und der ehemalige ÖSKB-Präsident Ludwig Kocsis geehrt.