Gute Zusammenarbeit rettete schon mehrere Rehkitze
Jungwildrettung
Jägerschaft, Naturschutz, Landwirtschaft und engagierte Freiwillige haben in den vergangenen Tagen mehrere erfolgreiche Jungwildrettungsaktionen im Bezirk durchgeführt.
Gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung können einen wichtigen Beitrag zum Schutz der heimischen Wildtiere leisten.
© Jagdverein Bezirk Oberpullendorf
In Horitschon etwa konnte bei einer gemeinsamen Frühaktion der örtlichen Jägerschaft unter der Leitung von Robert Kaiser, Drohnenpilot Josef Schuh vom Naturschutzbund sowie Mitgliedern des Jagdvereins Bezirk Oberpullendorf für Wild, Wald, Jagd und Naturschutz mithilfe einer Drohne ein Rehkitz aufgespürt werden. Die Aktion verdeutlichte einmal mehr, welchen Beitrag moderne Technik und gemeinsames Engagement zum Schutz von Jungwild leisten können.
Auch in Pilgersdorf konnten wie bereits in den Vorjahren mehrere Rehkitze durch die gute Zusammenarbeit zwischen Jagd und Landwirtschaft gerettet werden. Besonders hervorzuheben ist dabei Maria Schwarz, die sich seit ihrer Kindheit mit großem Einsatz für Jagd, Naturschutz und die Rettung von Jungwild engagiert. Ihr Einsatz gilt vielen als vorbildlich.
Ein weiteres positives Beispiel lieferten die Mitglieder des Vereins Jäger Loisdorf. Sie stellten am Tag vor der Mahd Präventions-Pflöcke und Wildwarner auf und suchten am darauffolgenden Morgen vor Beginn mit ihren hervorragend ausgebildeten Jagdhunden die Wiesen und Felder in Ober- und Unterloisdorf ab. Mit Erfolg: Mehrere Tiere konnten rechtzeitig aufgespürt und aus den Gefahrenbereichen gebracht werden. Die erfreuliche Bilanz: Kein einziges Tier kam durch die Mäharbeiten zu Schaden.
Die zahlreichen Einsätze zeigen, dass gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der heimischen Wildtiere leisten können.