Pfarrer Filipitsch und Co. zauberten kreativ-karitative Fastensuppen

Katholische Frauenbewegun

Der Pfarrer von Pinkafeld und die Katholische Frauenbewegung servierten in Eisenstadt zwei besondere Fastensuppen: Zum Benefiz-Essen begrüßte Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics auch Landeshauptmann Doskozil und viele weitere Ehrengäste. Gespendet wurde für ein Projekt in Indien.

Suppe und Spenden. Pfarrer Norbert Filipitsch, Sabine Neuberger, Rebecca Gerdenitsch-Schwarz, Leiterin der Katholischen Frauenbewegung im Burgenland, und Vorsitzende Roselinde Strommer (v.l.).

Suppe und Spenden. Pfarrer Norbert Filipitsch, Sabine Neuberger, Rebecca Gerdenitsch-Schwarz, Leiterin der Katholischen Frauenbewegung im Burgenland, und Vorsitzende Roselinde Strommer (v.l.).

© Wolfgang Millendorfer

Eine Linsensuppe (auch mit Extra-Schärfe) oder doch lieber eine Suppe mit Apfel, roten Rüben und Maronen? Trotz Fastenzeit fiel die Wahl gar nicht leicht: Norbert Filipitsch kennt man als Pfarrer in Pinkafeld, Grafenschachen und Kitzladen - und beim traditionellen Benefiz-Event glänzte er dieses Mal als Koch.

In der Weinbauschule in Eisenstadt wurden die Suppen vom Team der Katholischen Frauenbewegung und von Schülerinnen und Schülern serviert. Geschmeckt hat es allen, und „ganz nebenbei“ kam auch einiges an Spendengeld zusammen.

Das Motto - „Gemeinsam Zukunft gestalten“ - wurde im Speisesaal der Weinbauschule sichtbar gelebt. Die Katholische Frauenbewegung der Diözese Eisenstadt setzt sich für weltweite Projekte ein, und heuer gehen die Spenden vor allem nach Indien: Dort haben sich Frauen unter dem Namen „SEEDS“ zusammengeschlossen, um ihre Rechte einzufordern, sich gegen Gewalt zu wehren und ihren Familien neue Zukunftsperspektiven zu eröffnen.

In der eigenen Kraft liegt die Kraft von Initiativen wie dieser. Daran erinnerte Bischof Zsifkovics, Rebecca Gerdenitsch-Schwarz, Roselinde Strommer und das Team der Katholischen Frauenbewegung. „Der Familienfasttag zeigt damit, dass globale Verantwortung im Kleinen beginnt. Teilhabe ist kein Schlagwort, sondern eine Haltung!“ Die gemeinsame Verantwortung von Kirche und Politik hob Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in seinen Worten hervor.

Zusammen mit dem Evangelischen Superintendent Robert Jonischkeit segnete der Bischof die Suppen, der Andrang am Buffet war groß. Viele prominente Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft und weiteren Institutionen verkosteten die Suppen und waren hochzufrieden und satt. Die Katholische Frauenbewegung und die Diözese freuten sich über großzügige Spenden, die nun direkt weitergegeben werden. Infos zu Hilfsprojekten und mehr auf martinus.at