Janits feierte einen goldenen Saisonausklang

Kegeln

Kleinwarasdorfs Martin Janits räumte bei den Österreichischen Meisterschaften kräftig ab. Gold standen im Classic-Bewerb und im Tandem-Mixed mit Cousine Klara zu Buche. Im Sprint wurde es Silber.

Schiedsrichterin Melanie Hahn (l.) und ÖSKB-Vizepräsident Andreas Lepsi (r.) gratulierten den bestplatzierten Spieler des Classic-Bewerbs der Herren Roman Gerdenitsch (Zweiter), Martin Janits (Sieger), Martin Rathmayer (Dritter) und Patrick Dvorak (Dritter).

Schiedsrichterin Melanie Hahn (l.) und ÖSKB-Vizepräsident Andreas Lepsi (r.) gratulierten den bestplatzierten Spieler des Classic-Bewerbs der Herren Roman Gerdenitsch (Zweiter), Martin Janits (Sieger), Martin Rathmayer (Dritter) und Patrick Dvorak (Dritter).

© zVg

Drei Bewerbe standen im Rahmen der Österreichischen Meisterschaften an den vergangenen beiden Wochenenden auf dem Programm. Absolute Highlights zum Ende der Saison. Vor allem für den Kleinwarasdorfer Martin Janits, der ein beeindruckende Spätform entwickelte und die Heimwege aus Leoben (Anm.: Sprint und Tandem) und Ritzing (Classic) mit dreimal Edelmetall – zweimal Gold und einmal Silber – antreten durfte.

Die Vorbereitung auf den Saisonabschluss traf Janits perfekt: „Ein guter Mix aus Ruhephasen und Training ermöglichten einen super Saisonabschluss.“ Daher ging es auch mit großen Erwartungen ins erste Wochenende in Leoben. Nach einer durchschnittlichen Sprint-Quali als 18. konnte sich Janits in den K.O.-Duelle steigern. Mit vier 2:0-Siegen stand der Sieger von 2025 wieder im Finale, in welchem dem Kleinwarasdorf „leider der Saft ausging“. „In der Saunahalle in Leoben waren jede Runde sehr fordernd“, erzählt Martin Janits. Der Ex-Ritzinger Martin Eder setzte sich auf seiner Heimbahn mit 2:0 durch.

Ähnlich stark präsentierte sich der Superliga-Spieler im Tandem-Mixed mit Cousine Klara Janits. Nach drei klaren Erfolgen wurde es ab dem Semifinale richtig eng. Zweimal war das Team Kleinwarasdorf das nervenstärkere Duo und siegte im Sudden Victory. Im Endspiel gegen Andrea Hausegger/Bernhard Knapp gewann man sogar mit einer geringeren Anzahl an Kegeln. Das Quäntchen Glück, dass den Ritzingern Nina Unger und Roman Gerdenitsch, die im Semifinale an Hausegger/Knapp scheiterten und Dritte wurden, fehlte.

Eine Woche später ging es für Janits und Gerdenitsch in die Königsdisziplin, den Classic-Bewerb, zum „Heimspiel“ nach Ritzing. Janits sicherte sich mit dem Sieg in der Quali eine perfekte Ausgangslage für die K.O.-Phase. „Das war letztendlich wohl entscheidend“, so Janits. Gerdenitsch absolvierte als Siebenter ebenfalls eine starke Quali.

Die beiden Mittelburgenländer gewannen in weiterer Folge Runde für Runde und standen sich letztendlich im Finale gegenüber. Am Ende setzte sich Janits gegen den „Hausherren“ mit 3:1 durch. „Endlich mein erster Erfolg in diesem Bewerb“, freute sich der Premierensieger. Gerdenitsch konnte sich mit Silber und dem Umstand trösten, schon doppelter Staatsmeister im Classic zu sein