Loisdorf will beim Comeback die Liga halten

Kegeln

Nach einer überragenden Saison in der Landesliga und der geschafften Relegation ist der SKK Loisdorf in der Bundesliga Ost zurück. Mit einer kompakten Mannschaft und einer schwierigen Heimbahn will man nach dem Wiederaufstieg erfolgreich sein.

Die Spieler des SKK Loisdorf bedanken sich bei der Burschenschaft für die Spende neuer Dressen. Damit will man in der Bundesliga Ost den Ligaerhalt schaffen.

Die Spieler des SKK Loisdorf bedanken sich bei der Burschenschaft für die Spende neuer Dressen. Damit will man in der Bundesliga Ost den Ligaerhalt schaffen.

© zVg

In der Saison 2024/25 lief es nicht rund beim SKK Loisdorf. Nach 13 Punkten aus 22 Begegnungen musste man als Vorletzter in die Relegation und schließlich sogar den Gang in den Landesverband antreten. Kein Beinbruch für den Klub, der seine Heimstätte im Sport-Hotel-Kurz in Oberpullendorf hat. „Wir wollen Spaß am Kegelsport haben“, erzählt Harald Prunner. „Natürlich wollen wir auch erfolgreich sein. Aber die Freude am Sport steht an erster Stelle.“ Eine Einstellung, die den Erfolg rasch zurückbrachte. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und einem Remis aus 18 Landesliga-Runden sicherten sich Patrik Galos und Co. den Meistertitel und wenig später beim Relegationsturnier als Zweiter hinter Kleinwarasdorf auch den direkten Wiederaufstieg.

Dass just Emmerich Schedl, der im sechsten und letzten Durchgang die Bundesliga-Rückkehr fixierte, den Start in die Comeback-Saison verpassen wird, schmerzt. Aber dennoch sieht man sich beim SKK Loisdorf für die Saison gerüstet. Auch deshalb, weil man sich über drei Neuzugänge freuen darf. Zwei davon trugen in der Vergangenheit schon das Trikot der Loisdorfer. Legionär Richard Orban, der mit Leoben den Aufstieg in die Superliga schaffte, kehrt ebenso zurück wie Johann Oriovics aus Wiener Neustadt.

Auch Jürgen Ziehaus (Wiener Neustadt) wird den Aufsteiger verstärken. Einen internen Neuzugang wird es ebenso geben. Hannes Schaden hat seine Verletzungssorgen überwunden und wird für noch mehr Kompaktheit im Kader sorgen. „Wir verfügen über keinen Spieler der Woche für Woche Top-Quoten garantiert, verfügen aber über acht, neun Spieler, die in der Bundesliga absolut reüssieren können“, setzt Prunner auf die mannschaftliche Geschlossenheit seines Teams und auch auf die Heimbahn. „Die ist schwierig zu bespielen. Das könnte uns entgegenkommen.“ Da man nach nur einem Jahr Bundesliga-Pause die kommenden Gegner und Bahnen kennt, ist das Ziel klar definiert: „Wir wollen im gesicherten Mittelfeld landen“, so Prunner.

Denn schließlich ist die Bundesliga Ost so attraktiv wie noch nie. „Fünf Klubs aus dem Bezirk Oberpullendorf, zwei aus Wiener Neustadt und die weiteste Auswärtsfahrt führt uns nur nach Gänserndorf“, berichtet der Vereinsfunktionär.

Das erste Spiel führt die Loisdorfer am 12. September (10 Uhr) nach Wien zur SpG SKH/Post SV 1036. In Runde zwei (19. September, 15.30 Uhr) steht schon das Heimderby gegen Steinberg auf dem Programm.