Mit Sieg den Weg zu Rang zwei eingeschlagen

Kegeln

Die SpG Schlaining/Großwarasdorf zeigte beim 6:2-Erfolg über Sankt Pölten eine starke Leistung, sicherte damit Tabellenrang zwei ab und half dem SKK Steinberg im Abstiegskampf.

Die Herren der Spielgemeinschaft Schlaining/Großwarasdorf, Christian Berlakovich, Stefan Baumgartner, Ferry Kiss, Hannes Schaden (stehend v.l.), Peter Treiber, Peter Horvath und Thomas Treiber (hockend v.l.) gewannen ihr Nachtragsspiel.

Die Herren der Spielgemeinschaft Schlaining/Großwarasdorf, Christian Berlakovich, Stefan Baumgartner, Ferry Kiss, Hannes Schaden (stehend v.l.), Peter Treiber, Peter Horvath und Thomas Treiber (hockend v.l.) gewannen ihr Nachtragsspiel.

© SKV Schlaining

Zwei Heimspiele stehen für die SpG Schlaining/Großwarasdorf in der Bundesliga Ost-Saison 2023/24 noch auf dem Programm. Sowohl gegen Gänserndorf (Anm.: Tabellenachter) als auch gegen Leoben (Sechster) ginge man eigentlich als Favorit ins Rennen, doch die Verletztensituation erschwert den Kampf um Platz zwei (Anm.: Ein Sieg fehlt noch) doch um einiges.

Am Wochenende drohen bis zu vier Ausfälle

Der 6:2-Erfolg über Sankt Pölten am vergangenen Wochenende brachte trotz akuter Verletzungssorgen eine gute Ausgangsposition vor den letzten beiden Heimspielen. „Thomas Treiber musste gegen Sankt Pölten verletzt aufhören, Christian Berlakovich hat dann zwar für ihn fertig gespielt, aber sein Knie ist auch noch nicht voll ausgeheilt. Zudem ist Peter Treiber nach einem Fahrradunfall fraglich und Peter Horvath fehlt aus beruflichen Gründen“, klärt Franz Csenar auf. Dennoch hofft man gegen Gänserndorf mit Nachrückern aus dem Landesliga-Team den Sieg zu holen und Platz zwei abzusichern. „Ansonsten gibt es ja immer noch das letzte Spiel gegen Leoben, wo wir dann hoffentlich wieder mehr Spieler zur Verfügung haben“, so Csenar.

Mit Platz zwei wäre man bei der vor der Saison gegründeten Spielgemeinschaft übrigens sehr zufrieden. „Die Top-Drei haben wir uns vor der Saison schon zugetraut“, blickt Csenar zurück. Im Herbst lief es dann aber so gut, dass man sogar vom Aufstieg in die Superliga träumen durfte. „Da lief alles planmäßig. In der Rückrunde war es dann aber wie abgeschnitten, hatten wir sehr viele Ausfälle zu beklagen“, ist man bei der SpG Schlaining/Großwarasdorf mit der Saison zufrieden.

Der starke Auftritt gegen Sankt Pölten (Anm.: Punkteschnitt von 593 Holz) hatte auch einen zweiten Gewinner. Dem SKK Steinberg, der noch gegen den Abstieg kämpft, wurde Schützenhilfe geleistet.