KBC Rohrbach-Talente räumten in Lenzing ab

KICKBOXEN

Bei der österreichischen Nachwuchsmeisterschaft im Kickboxen in Lenzing zeigten sich die Talente aus Rohrbach, Marz, Lackenbach und Schattendorf von ihrer besten Seite. Unter 229 Nennungen aus 25 Vereinen holten sie einmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze.

KBC Rohrbach-Talente räumten in Lenzing ab

© zVg

Die Kickbox-Schmiede Rohrbach ließ es bei der österreichischen Nachwuchsmeisterschaft im Kickboxen so richtig krachen: In Lenzing (OÖ) trafen sich 152 junge Athlet:innen aus 25 Vereinen – darunter auch eine schlagkräftige Truppe aus dem Burgenland, die am Ende mit einer stolzen Ausbeute von sieben Medaillen zurückkehrte.

Allen voran Anna Schmidl aus Marz: Sie dominierte erneut ihre Gewichtsklasse (-50 kg) und sicherte sich souverän die Goldmedaille. Damit bleibt sie bei österreichischen Nachwuchsmeisterschaften ungeschlagen – ein perfekter Abschluss ihrer Juniorenkarriere. „Unglaublich, dass nach acht Jahren das nun meine letzte Juniorenmeisterschaft war. Ich bin stolz“, so die Doppelweltmeisterin. Noah Darren Bulzan aus Lackenbach zeigte in der Kategorie -52 kg starke Kämpfe und zog trotz Fußverletzung ins Finale ein. Dort musste er sich – gehandicapt – geschlagen geben.

Auch Simon Raab (ebenfalls Lackenbach) und Matyas Salga (Schattendorf) überzeugten mit Silber und Bronze in der Kategorie -63 kg. Zusammen holten sie im Teambewerb noch eine weitere Bronzemedaille für Rohrbach. Emily Roth aus Rohrbach freute sich nach starker Vorrunde über Bronze (-55 kg), genauso wie Christoph Spielhofer aus Schattendorf (-69 kg), der sich in einer für ihn ungewohnten Gewichtsklasse erst im Halbfinale dem späteren Sieger und Nationalteam-Kämpfer aus Tirol knapp geschlagen geben musste. Trainer Michael Gerdenitsch zog eine gemischte Bilanz: „Anna und Christoph zeigten, was sie können. Bei den anderen fehlt es noch an Selbstvertrauen – daran arbeiten wir jetzt intensiv.“ Obmann Christoph Braunrath ergänzte: „Die Leistungen waren erfreulich. Besonders stolz bin ich auch auf unser Schiedsrichterteam, das für faire Bedingungen gesorgt hat.“