MS-Burger und Co: Mittelschülerinnen und Mittelschüler am Herd

Oberpullendorf

In der neuen Schulküche der Mittelschule Oberpullendorf schwingen die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen mit Eifer den Kochlöffel.

Selma und Medlina brutzelten die Fleischlaibchen.

Selma und Medlina brutzelten die Fleischlaibchen.

© Michaela Grabner

In jeder Klasse besorgt der sogenannte „Küchenchef“ - eine Aufgabe die im Wechsel einem Schüler oder einer Schülerin zuteil wird - die Zutaten. Er oder sie ist auch für die Verrechnung zuständig. Am Beginn der Kocheinheit wird das Menü besprochen und dann heißt es: ab an den Herd.

Zuletzt wurden etwa MS-OP-Burger gemeinsam zubereitet. Auf drei Kochstationen bruzzelten die faschierten Laibchen, im Backrohr wurden die Weckerl gebacken und auch die Soßen wurden selbst zubereitet. Als Beilage wurden Erdäpfel gebraten. Mit viel Liebe wurden die Burger dann auch angerichtet und dekoriert, weil ja bekanntlich auch das Auge mitisst.

Ein zentrales Element des Kochunterrichts ist das gemeinsame Essen. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler auch mit Verhaltensregeln bei Tisch vertraut gemacht. Und dass nach dem Essen der Tisch abgeräumt wird und der Abwasch ansteht, gehört zum erfolgreichen Unterricht in Ernährung und Haushalt ebenfalls dazu. Die Kochschürzen, die im Kochunterricht getragen werden, tragen übrigens auch die Handschrift der jungen Köchinnen und Köche, wurden sie doch von ihnen persönlich im Werkunterricht bemalt oder gebatikt.

MS-Burger und Co: Mittelschülerinnen und Mittelschüler am Herd

© Michaela Grabner