Künstlerfamilie Luchian und Kammersänger Franz Supper begeisterten
Konzert
In der ehemaligen Synagoge Kobersdorf gab es am Mittwoch ein besonderes Konzert. Die Familie Luchian aus Rumänien war zu Gast und stand auch mit Kammersänger Franz Supper auf der Bühne.
David, Tatjana, Iacob und Romeo Luchian sowie Kammersänger Franz Supper (M.) mit Herbert Schlögl (2.v.r) vom ARO-Komitee und Draßmarkts Bürgermeister Anton Wiedenhofer (3.v.r.) vor dem umjubelten Konzert in der ehemaligen Synagoge.
© Elisabeth Tritremmel
Veranstaltet wurde der Abend vom Austria-Rumänien (ARO)-Komitee aus Draßmarkt. Herbert Schlögl vom Komitee begrüßte die Gäste und meinte: „ Danke an das Team der Synagoge, es hat dieses Konzert ermöglicht und uns in allen Belangen unterstützt.“ Die Familie Luchian war bereits mehrfach in Draßmarkt zu Gast.
Beim Konzert in der ehemaligen Synagoge standen Romeo und Tatjana mit ihren beiden Söhnen David und Iacob auf der Bühne und begeisterten mit ihrer Musikalität. „Und heute gibt es auch eine Kooperation, die es so noch nicht gegeben hat: denn die Familie Luchian wird mit Kammersänger Franz Supper auf der Bühne stehen“, berichtete Manfred Wiedenhofer, Kapellmeister des Musikvereins Heimatklänge Draßmarkt, der wie Romeo Luchian durch den Abend führte.
Die Familie Luchian bot beim Konzert ein großes Repertoire an Stücken und spielte unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Johann Strauss oder Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch. Gemeinsam mit Franz Supper brachten sie dann etwa Stücke von Robert Stolz oder Franz Schubert auf die Bühne. Die vielen Besucherinnen und Besucher waren begeistert - es gab frenetischen Applaus und viele „Bravo“-Rufe.
Auch ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart stand am Programm. „Denn wenn man in Österreich spielt, muss auch etwas von Mozart dabei sein“, so Romeo Luchian. Er führte aus, dass sich die Familie sehr freut, in der ehemaligen Synagoge zu spielen. „Wir kommen aus Iasi, dort steht die älteste noch erhaltene Synagoge des Landes. Danke, dass wir heute in der Synagoge spielen dürfen.“ Er betonte auch das langjährige gute Verhältnis zu den Draßmarktern: „Das ist schon eine Freundschaft, wenn nicht sogar mehr.“