Diagnose Krebs: Ausnahmesituation auch für Angehörige
Krebshilfe Burgenland
Krebshilfe bietet auch für Angehörige kostenlose psychologische Beratung an , denn nur wer für sich sorgt, kann für andere eine verlässliche Unterstützung sein.
Als Rückhalt und Stütze ist die Rolle von Angehörigen unverzichtbar.
© Krebshilfe Burgenland
Die Diagnose Krebs betrifft nicht nur die Erkrankten. Auch Angehörige geraten oft unvermittelt in eine Ausnahmesituation – emotional, organisatorisch und sozial. Sie begleiten bei Arztgesprächen, übernehmen Pflege, koordinieren Termine, halten den Alltag am Laufen. Vor allem aber sind sie da: als Rückhalt, als Zuhörer, als stille Stütze. Diese Rolle ist unverzichtbar – und dennoch oft unsichtbar. Angehörige leisten enorm viel und stellen ihre eigenen Bedürfnisse meist hinten an. Doch genau das birgt Risiken: psychische und physische Erschöpfung, Schuldgefühle, Überforderung. Viele fragen sich: Darf ich überhaupt an mich denken? Was, wenn mir alles zu viel wird?
Die Krebshilfe Burgenland macht deutlich: Ja – Angehörige dürfen und müssen auch auf sich selbst achten. Denn nur wer für sich sorgt, kann für andere eine verlässliche Unterstützung sein. Deshalb bietet die Krebshilfe Burgenland auch Angehörigen kostenlose psychologische Beratung an – wertfrei, anonym und mit viel Erfahrung (Kontakt: 0650/244 08 21 oder office@krebshilfe-bgld.at).
Zusätzlich lädt die Österreichische Krebshilfe am 12. und 13. September zu einem virtuellen Treffen speziell für Angehörige ein. In Vorträgen, Gesprächen und anonymen Fragemöglichkeiten geht es unter anderem um Kommunikation, Selbstfürsorge, rechtliche Fragen, Intimität und den (neuen) Alltag nach der Therapie. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter www.krebshilfe.net.