Wenn Verzicht krank macht
Krebshilfe Burgenland
Die Krebshilfe Burgenland bietet auch diätologische Beratung. Dauerhaft zu wenig essen kann nämlich das Risiko für Osteoporose, Muskelschwund und Nährstoffmängel erhöhen.
Diätologin Marion Essletzbichler führt für die Krebshilfe Burgenland Beratungen durch.
© zVg/Krebshilfe Burgenland
Als Diätologin begegnet Marion Essletzbichler tagtäglich Frauen, die zwischen Diäten und Schuldgefühlen pendeln. „Restriktive Ernährungsformen, das sind verschiedene Kostformen, die ganze Lebensmittelgruppen ausschließen und/oder die Kalorienzufuhr stark reduzieren, können langfristig gesundheitliche Folgen verursachen“, weiß die Ernährungsexpertin.
So kann dauerhaft zu wenig essen das Risiko für Osteoporose, Muskelschwund und Nährstoffmängel erhöhen. Auch das Immunsystem kann dadurch geschwächt werden. Der Stoffwechsel verlangsamt sich durch metabolische Adaptation als Schutzreaktion.
„Schuld daran ist nicht die fehlende Willenskraft, sondern häufig hormonelle Veränderungen wie erhöhte Hungerhormonproduktion und eine erniedrigte Schilddrüsenfunktion“, so Essletzbichler, die betont: „Gesunde Ernährung bedeutet Vielfalt, Regelmäßigkeit und Achtsamkeit, keinen radikalen Verzicht.“
Wenn Sie als Betroffene/r Rat und Unterstützung benötigen melden Sie sich: Die Krebshilfe Burgenland bietet auch diätologische Beratung unter 0650 / 244 08 21 oder per Mail an office@krebshilfe-bgld.at an.