Ausstellungseröffnung & Uraufführung im OHO Oberwart

Kunstprojekt

Am Freitag, 27. März, eröffnet im OHO – Offenes Haus Oberwart ein CrossOver-Kunstprojekt, das sich dem vielschichtigen Thema Körpermodifikationen widmet.

Heart ad libitum von Pascal Holper.

Heart ad libitum von Pascal Holper.

© zVg.

Im Zentrum des Abends steht die Uraufführung des interdisziplinären Performance-Stücks „Heart ad Libitum“ des burgenländischen Künstlers Pascal Holper, das erstmals im Saal des OHO präsentiert wird.

Künstlerische Handschrift von Pascal Holper im Fokus

Mit „Heart ad Libitum“ stellt Pascal Holper seine unverwechselbare künstlerische Handschrift in den Mittelpunkt: Der Herzschlag wird zur Klangquelle, zum Instrument und zum Impulsgeber einer vielschichtigen Performance. Das Werk verbindet Klang, Visuals und körperlichen Ausdruck zu einer intensiven künstlerischen Erfahrung, die tief in emotionale und existenzielle Ebenen vordringt.

Enge künstlerische Zusammenarbeit mit Simon Mayer

Der international renommierte Tänzer und Performancekünstler Simon Mayer bringt seine außergewöhnliche körperliche Ausdruckskraft in die Uraufführung ein. In enger Abstimmung mit Pascal Holper setzt er dessen künstlerische Ideen improvisatorisch um und fungiert als körperliche Übersetzung des Herzschlags. Die Zusammenarbeit der beiden Künstler ist geprägt von einem langjährigen künstlerischen Dialog, in dem Bewegung, Klang und Improvisation ineinandergreifen. Mayer wird dabei zum Vermittler zwischen innerem Puls und äußerer Wahrnehmung und macht die konzeptuelle Arbeit Holpers auf eindringliche Weise sichtbar und erlebbar.

Crossover - Spartenübergreifende Zusammenarbeit als künstlerisches Prinzip

Das Besondere an den CrossOver-Projekten im OHO ist die enge, oft experimentelle, spartenübergreifende Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Disziplinen. Es wird gemeinsam in Teams gearbeitet und es werden Werke, die klassische Genregrenzen bewusst überschreiten, entwickelt. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind: Songül Boyraz, Christina Lag-Schröckenstein, Dominik Hofstädter, Roland Knausz, Alfred Lang, Peter Pessl und Franziska Schmalzl.

Ausstellung & Besuch

Die Ausstellung ist von 31. März bis 11. April 2026 zu sehen: Dienstag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr, vor Veranstaltungen sowie nach Vereinbarung. Die Ausstellung und insbesondere die Uraufführung von „Heart ad Libitum“ laden dazu ein, den eigenen Körper neu zu betrachten: nicht als statisches Objekt, sondern als lebendigen Prozess im Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft und Technologie.