Charlize Mörz holt sich in Szombathely den zweiten Weltcup-Sieg
KUNSTTURNEN
Die Mattersburger Kunstturnerin Charlize Mörz hat in Szombathely (Ungarn) ihren zweiten Weltcup-Sieg gefeiert. Die 19-Jährige setzte sich im Sprung-Finale durch und jubelte damit über ihre erste Goldmedaille an diesem Gerät.
© Simone Ferraro
Charlize Mörz hat ihre internationale Erfolgsgeschichte fortgeschrieben: Nachdem sie im Vorjahr in Baku am Boden ihren ersten Weltcup-Sieg geholt hatte, durfte sie diesmal im ungarischen Szombathely über Gold am Sprung jubeln. Mit zwei präzise geturnten Sprüngen erreichte sie 13.625 Punkte und verwies die Lokalmatadorin Greta Mayer (13.400) sowie die erfahrene Kroatin Tijana Korent (13.050) auf die weiteren Medaillenränge. „Ich bin überglücklich. Das ist meine erste Medaille an diesem Gerät und ich freue mich wirklich sehr, dass ich beide Sprünge so gut hinstellen konnte“, erklärte die Mattersburgerin strahlend.
Bereits in der Qualifikation hatte die Olympia-Teilnehmerin ihre Stärke gezeigt und diese souverän gewonnen. Im Finale bestätigte sie ihre Topform – und krönte sich zur Weltcupsiegerin. Damit unterstrich sie einmal mehr ihre Vielseitigkeit: Während Mörz bisher vor allem am Boden auf sich aufmerksam gemacht hatte, zeigte sie nun, dass sie auch am Sprung zur erweiterten Weltspitze gehört.
Nicht ganz nach Wunsch lief es dagegen an ihrem Spezialgerät Boden. Dort musste die Gesamt-Weltcupsiegerin von 2024 bereits zu Beginn ihrer Kür beim Doppelstrecksalto mit Schraube aufgreifen. Dieser Patzer kostete wertvolle Punkte, sodass sie im starken 6-Kontinente-Feld auf Rang elf zurückfiel und den Einzug ins Finale verpasste.
ÖFT-Sportdirektor Fabian Leimlehner zeigte sich von der Leistung begeistert: „Charlizes Auftritt heute war unglaublich, zwei großartige Sprünge, darauf gilt es jetzt weiter aufzubauen.“