Apetlon fest in roter Hand

Landtagswahl 2025

SPÖ-Kandidatin Bürgermeisterin Silvia Pitzl mit tollem Vorzugsstimmenergebnis.

Silvia Pitzl sieht Wählerauftrag, den Doskozil-Weg weiterzugehen.

Silvia Pitzl sieht Wählerauftrag, den Doskozil-Weg weiterzugehen.

© Klaus Zwinger

Mit Silvia Pitzl kämpfte auch die Apetloner Bürgermeisterin als Landtagswahl-Kandidatin der SPÖ um Stimmen. Und das tat sie eindrucksvoll. Mit 816 Vorzugsstimmen reihte sie sich in der SPÖ-Wahlkreisliste gleich hinter den vier Landtagsabgeordneten Daniela Winkler, Kilian Brandstätter, Elisabeth Böhm und Gerhard Bachmann ein.

In Apetlon gab es zwar wie auf Landesebene einen Verlust für die SPÖ, allerdings liegt der Stimmenanteil immer noch bei 45,2 Prozent, also knapp unter dem Landesergebnis (46,4 Prozent).

Für Pitzl ist das SPÖ-Ergebnis ein klarer Auftrag im Team mit Landeshauptmann Doskozil, den burgenländischen Weg weiterzugehen: „Die Wähler haben die Arbeit der letzten fünf Jahre gut geheißen und wollen, dass dieser Weg weitergeführt wird. Wichtig ist, dass das Krankenhaus Gols umgesetzt wird, dass Pflegestützpunkte entstehen und den Menschen finanziell in Zeiten der Teuerung geholfen wird.“

Den burgenländischen Weg der Doskozil-SPÖ wollte die ÖVP eigentlich durchkreuzen. Mit diesem Ziel ist wohl auch Eric Lang für die ÖVP im Wahlkreis 1 ins Rennen gegangen. Das wollte aber auch in Apetlon nicht klappen, wo es einen Verlust von 8,8 Prozentpunkten gab. Mit 28,8 Prozent der Wählerstimmen behauptet die ÖVP allerdings klar Platz zwei.

460 Wählerinnen und Wähler sprachen Eric Lang ihr Vertrauen mit einer Vorzugsstimme aus. Damit liegt er im Mittelfeld der ÖVP-Reihung im Wahlkreis 1.

Große Gewinnerin ist – wie in allen Gemeinden – die Freiheitliche Partei, die in Apetlon ein dickes Plus anschreiben kann. Mini-Zuwächse gab es für Grüne und NEOS.

So hat Apetlon gewählt

SPÖ 45,2 % (- 4,5)

ÖVP 28,8 % (- 8,8)

FPÖ 21,2 % (+ 12,4)

GRÜNE 3,1 % (+ 0,1)

NEOS 1,5 % (+ 0,9)

HAUS 0,2 %