Ausreißer: Stimmenzuwachs bei der ÖVP in Forchtenstein
Landtagswahl 2025
In manchen Gemeinden schrieb die ÖVP ein dickes Minus. Forchtenstein mit Kandidat Oliver Biringer war jene Gemeinde, in der man an Stimmen zulegte. Bei den Prozentanteilen gab's ein leichtes Minus.
„Zwei Prozent liegen hier beim Land, der Rest beim Bund", so Oliver Biringer zu den Gründen für das Minus der ÖVP auf Landesebene.
© ÖVP, Ronald Fenk
Die Burggemeinde ist der „Ausreißer“ im Bezirk Mattersburg bei den ÖVP-Verlusten. Gab es in Antau etwa 17,79 Prozent weniger, so stehen in Forchtenstein ledigich 0,5 Prozent zu Buche.
ÖVP-Vizebürgermeister Oliver Biringer ging als Kandidat für die Landtagswahlen ins Rennen. „Mit dem Ergebnis im Ort kann man halbwegs zufrieden sein. 2020 gab es bei uns 487 ÖVP-Wähler, dieses Mal hatten wir sogar um 21 mehr. Das Minus resultiert aus der Tatsache, dass insgesamt mehr Forchtensteiner gewählt haben“, so Biringer.
Die Gründe für die hohen Verluste der ÖVP im gesamten Brugenland erläutert er wie folgt: „Zu zwei Prozent liegen hier beim Land, der Rest liegt auf Bundesebene. Wenn man drei Tage vor der Burgenland-Wahl die Sparpläne vorlegt, wirkt sich dies einfach aus. In Forchtenstein hat sich die SPÖ beim Wahlkampf viel auf den Pflegestützpunkt konzentriert, dies dürfte ihnen nicht so viel genützt haben“, so Biringer.
Gemeindeergebnis:
SPÖ 41,33 % (−9,49), ÖVP 27,09 % (−0,5), FPÖ 24,19 % (+10,73), Grüne 3,95 % (−1,43), NEOS 2,29 % (+1,81), Haus 1,17 %