Ein „Kurz-Effekt“ blieb in Pöttelsdorf weitgehend aus

Landtagswahl 2025

Auch in Pöttelsdorf konnte der amtierende Bürgermeister Christian Kurz, der für die ÖVP sowohl auf der Bezirks- wie auch der Landesliste kandierte, Verluste der ÖVP nicht verhindern. Die SPÖ blieb vor der Volkspartei.

ÖVP-Bezirksparteivizeobmann und Bürgermeister von Pötteldorf, Christian Kurz, konnte ebenfalls, trotz großem Einsatz, die Verluste seiner Partei in der Gemeinde Pöttelsdorf nicht verhindern. Mit 554 Vorzugsstimmen auf der Bezirksliste und 122 auf der Landesliste konnte er persönlich hingegen ein gutes Ergebnis erzielen.

ÖVP-Bezirksparteivizeobmann und Bürgermeister von Pötteldorf, Christian Kurz, konnte ebenfalls, trotz großem Einsatz, die Verluste seiner Partei in der Gemeinde Pöttelsdorf nicht verhindern. Mit 554 Vorzugsstimmen auf der Bezirksliste und 122 auf der Landesliste konnte er persönlich hingegen ein gutes Ergebnis erzielen.

© ÖVP, Ronald Fenk

Bei der Landtagswahl 2020 lieferten sich SPÖ und ÖVP noch ein Kopf an Kopf Rennen (Fünf Stimmen Unterschied). Dieses Mal fiel das Ergebnis doch relativ klar zugunsten der SPÖ aus (4,8 Prozent mehr als die Volkspartei).

„Außerordentlich stolz auf das Ergebnis“

SPÖ-Vizebürgermeisterin Eva Schachinger-Bauer kann deshalb mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein: „Als SPÖ-Vizebürgermeisterin einer ÖVP-dominierten Gemeinde bin ich außerordentlich stolz auf unser Ergebnis, da wir es erneut geschafft haben, bei einer Landtagswahl als stimmenstärkste Partei hervorzugehen.“

Das Hauptmotiv, warum aus ihrer Sicht das Wahlergebnis so ausfiel, war, „dass Landeshauptmann Hans Peter Doskozil auf die richtigen Themen gesetzt hat und die BurgenländerInnen größtenteils zufrieden mit der bisherigen Arbeit waren bzw. wollen, dass dieser erfolgreiche burgenländische Weg fortgesetzt wird. Wenn man sich die Wahlergebnisse anderer Bundesländer ansieht, hat die SPÖ Burgenland als regierende Partei jeden Grund stolz auf dieses Ergebnis zu sein.“

Mit Gemeinderätin Iris Schachinger-Koller kandidierte die Schwester von Vizebürgermeisterin Eva Schachinger-Bauer auf der Bezirksliste der Sozialdemokraten: „Mein Fokus lag darin, Stimmen für die Landespartei und unsere Spitzenkandidat*innen im Bezirk Mattersburg zu mobilisieren. Dass ich mit 115 Vorzugsstimmen in der eigenen Ortschaft fast so viele Stimmen wie der amtierende ÖVP-Bürgermeister und im Bezirk gesamt 425 Stimmen erhalten habe, ist schon sehr überwältigend für mich. Danke an dieser Stelle für die unglaubliche Unterstützung.“

Iris Schachinger-Koller war stets optimistisch, dass die SPÖ im Burgenland ein gutes Wahlergebnis erzielen würde: „Hans Peter Doskozil macht Politik für die Bevölkerung, die kleinen Leute. Es sind genau die Themen und Sorgen, welche die Menschen im Land beschäftigen und die ihnen am Herzen liegen. Mit den vielen konkret umgesetzten Maßnahmen in den letzten Jahren wurde unzähligen Burgenländer*innen das Leben erleichtert. Und genau das spiegelt 'der burgenländische Weg' und das tolle Wahlergebnis wieder.“

„Das macht die Freude doppelt so groß“

Auch das SPÖ-Ergebnis in ihrer Heimatgemeinde stimmt sie positiv: „Wir konnten in unserer ÖVP-dominierten Gemeinde einen eindeutigen Sieg einfahren. Das macht die Freude nochmal doppelt so groß. Gemeinsam mit unserer Vizebürgermeisterin Eva Schachinger-Bauer haben wir eine Mehrheit der Pöttelsdorfer*innen mit unserer 'Politik für Menschen' und unseren Themen überzeugen können.“

Die GRÜNEN erreichten in Pöttelsdorf mit 7,5 Prozent der Stimmen ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis, obwohl ein leichtes Minus (2,09 Prozent) gegenüber der Landtagswahl 2020 verzeichnet wurde.

Christian Kurz wollte zum Wahlergebnis keine Stellungnahme abgeben.

Gemeindeergebnis:

SPÖ 36,4 % (+ 4,2), ÖVP 31,6 % (-7,93), FPÖ 22,1 % (+ 14,27), GRÜNE 7,5 % (- 2,09), NEOS 1,6 % (+ 0,22), HAUS 0,7 %.