Wallern: SPÖ weit vorne, Platz zwei ging knapp an ÖVP
Wahlanalyse
In Wallern kämpften ÖVP und FPÖ um Platz zwei, während die SPÖ weit vorne auf Platz eins rangiert.
Andreas Müllner, SPÖ-Kandidat aus Wallern
© SPÖ
Mit 51,2 Prozent holte die SPÖ in Wallern ein Ergebnis, das trotz eines Verlusts von 3,8 Prozent der Wählerstimmen beinahe fünf Prozent über dem Landesdurchschnitt liegt. Der Wallerner Andreas Müllner, der im Wahlkreis 1 auf dem letzten Listenplatz (14) für die SPÖ kandidiert hatte, konnte 487 SPÖ-Wähler von sich überzeugen und landete so bei den Vorzugsstimmen im Bezirk auf dem neunten Platz. „Auf das Ergebnis in der Gemeinde können wir stolz sein“, meinte er.
Er war aber nicht der einzige Kandidat aus Wallern, der um Stimmen kämpfte. Die FPÖ schickte Gerald Lehner ins Rennen. Seine Partei landete mit hohen Zugewinnen und einem Stimmenanteil von 20,5 Prozent nur ganz knapp hinter der ÖVP (21,9 Prozent) auf den dritten Platz. Mit 104 Vorzugsstimmen rutschte Lehner vom sechsten Listenplatz im FPÖ-Ranking auf der Wahlkreisliste auf den 10. Rang ab.
Der dritte Kandidat aus der Gemeinde trat für die Liste Hausverstand an. Große Sprünge konnte die neue Liste von Géza Molnar aber auch mit der Verstärkung von Herbert Gartner nicht machen. Lediglich 10 Stimmen (0,8 Prozent) gingen an die Partei. Die drei Kleinparteien haben in Wallern keine Mobilisierungskraft. Auch dieNEOS (1,2 Prozent) und die Grünen (4,3 Prozent) konnten keine großen Sprünge machen. Sie erreichten fast idente Ergebnisse wie bei der Landtagswahl im Jahr 2020.
SPÖ 51,2 % (- 3,8)
ÖVP 21,9 % (- 8,2)
FPÖ 20,5 % (+ 12,3)
GRÜNE 4,3 % (- 0,1)
NEOS 1,2 % (+ 0,2)
HAUS 0,8 %