Von Hochburgen, Rekordverlusten und Ausreißern

Landtagswahl 2025

Die BVZ hat die Gemeindeergebnisse der Landtagswahl 2025 nach Überraschungen, Rekorden und Ergebnissen gegen den Trend durchleuchtet.

Von Hochburgen, Rekordverlusten und Ausreißern

© BVZ

Die Hochburgen der Parteien

  • SPÖ: Mühlgraben 68,6 Prozent
  • FPÖ: Jennersdorf 36,2 Prozent
  • ÖVP: Bildein 48,3 Prozent
  • Grüne: Eisenstadt 12,2 Prozent
  • NEOS: Breitenbrunn 6,5 Prozent
  • Liste Hausverstand: Deutschkreutz 5,2 Prozent

Die schwächsten Parteiergebnisse

  • SPÖ: Bildein 24,7 Prozent
  • FPÖ: Stinatz 11.2 Prozent
  • ÖVP: Bruckneudorf 6,2 Prozent
  • Grüne: Grafenschachen 0,2 Prozent
  • NEOS: 3 Gemeinden mit 0 Stimmen
  • Liste Hausverstand: 10 Gemeinden mit 0 Stimmen

Größtes Plus der Parteien

  • SPÖ: Schachendorf +11,1 Prozent
  • FPÖ: Wiesfleck +24,9 Prozent
  • ÖVP: Inzenhof +11,7 Prozent
  • Grüne: Kleinmürbisch +2,4 Prozent
  • NEOS: Breitenbrunn +4,2 Prozent
  • Liste Hausverstand: Erstmals angetreten

Größtes Minus der Parteien

  • SPÖ: Kemeten -21,7 Prozent
  • FPÖ: Zagersdorf +6,9 Prozent
  • ÖVP: Schachendorf -26,1 Prozent
  • Grüne: Neuberg im Burgenland -5,62 Prozent
  • NEOS: Stegersbach -3,4 Prozent
  • Liste Hausverstand: Erstmals angetreten

Gemeinde Tschanigrabenist mit 81 Wahlberechtigten - 13 mehr als 2020! - so klein, dass sie statistisch verzerrend wirkt. Daher wurde die Kleinstgemeinde im Bezirk Güssing nicht für diesen Auswertungen berücksichtigt.

Die Ergebnisse in den Heimatgemeinden der Spitzenkandidaten

  • SPÖ: Hans Peter Doskozil/Grafenschachen 68,31 Prozent (-6,6 Prozent)
  • FPÖ: Norbert Hofer/Pinkafeld 30,0 Prozent (+19,6 Prozent)
  • ÖVP: Christian Sagartz/Pöttsching 18,8 Prozent (-9,3 Prozent)
  • Grüne: Anja Haider-Wallner/Eisenstadt 12,2 Prozent (-1,6 Prozent)
  • NEOS: Christoph Schneider/Breitenbrunn 6,6 Prozent (+4,2 Prozent)
  • Liste Hausverstand:Géza Mólnar/Eisenstadt 1,9 Prozent (1,9 Prozent)

In Grafenschachen, der Heimatgemeinde von Landeshauptmann Hans Peter Doskozilhatten die Grünen ihr schwächstes Ergebnis Landesweit.

In Pinkafeld, der Heimatgemeinde von FPÖ-Spitzenkandidat Norbert Hofer, hatte die SPÖ mit -15,63 Prozent einen ihrer größten Verluste. Die FPÖ hat dort ein Plus von 19,56 Prozent.

Aus der Landeshauptstadt Eisenstadtkamen ein Spitzenkandidat und die einzige Spitzenkandidatin. Grünen-Spitzenkandidatin Anja Haider-Wallnerholte 12,2 Prozent, Geza Molnar, Spitzenkandidat der Liste Hausverstand, holte 1,9 Prozent.

In Breitenbrunn, der Heimatgemeinde von SpitzenkandidatChristoph Schneider, schnitten die NEOS mehr als dreimal so stark ab wie im Landesschnitt und mehr als doppelt so stark wie in ihrer zweitstärksten Gemeinde.

Christian Sagartzkonnte den Heimvorteil am wenigsten von allen Spitzenkandidaten nutzen, in Pöttschinglandete die ÖVP mit einem Minus von 9,3 Prozent auf 18,1 Prozent.