FPÖ gewinnt 13,1 Prozent im Mittelburgenland, bleibt aber auf Platz 3
Landtagswahl-Analyse
Im Kopf an Kopf-Rennen zwischen ÖVP und FPÖ behielt im Bezirk Oberpullendorf die ÖVP mit 24,5 Prozent die Nase vor der FPÖ mit 20,5 Prozent, die damit aber ihr historisch bestes Ergebnis im Bezirk erreichte und im zweistelligen Bereich zulegen konnte. Stimmenstärkste Partei bleibt klar die SPÖ mit 47 Prozent.
Die Sozialdemokraten mussten im Mittelburgenland ein Minus von 3,5 Prozent hinnehmen. Neutal bleibt zwar mit einem Stimmenanteil von 63,5 Prozent die SPÖ-Hochburg des Bezirks, die SPÖ verlor dort aber 8,1 Prozent der Stimmen.
Die ÖVP erzielte ihr bestes Ergebnis - trotz eines Verlusts von 8,3 Prozent - mit 37,1 Prozent in Neckenmarkt. Die FPÖ feierte ihren größten Erfolg im Mittelburgenland mit 25,1 Prozent in Pilgersdorf, wo man ein Plus von 18,4 Prozent einfahren konnte.
Von den drei Kleinparteien konnten die Grünen ihr Ergebnis von der vergangenen Wahl mit einem Minus von 0,3 Prozent nahezu halten. Die NEOS kamen auf 1,6 Prozent der Stimmen, die erstmals angetretene Liste Hausverstand auf 1,1 Prozent, wobei man in Deutschkreutz, der Heimatgemeinde von Listendritten Manfred Kölly, mit 5,2 Prozent den höchsten Anteil erzielen konnte.
Die NEOS fuhren ihr bestes Ergebnis im Bezirk mit 2,8 Prozent in Draßmarkt ein. Die Grünen konnten am besten bei den Wählern in Frankenau-Unterpullendorf punkten, dort erhielten sie von 10,1 Prozent das Vertrauen, was einen Zuwachs um 2,2 Prozent bedeutet.