Lackenbachs Ortschef bilanziert: „Wahlbeteiligung ist ausbaufähig“

Landtagswahl

Bürgermeister Christian Weninger sieht im Verlust der SPÖ einen Auftrag dafür, mehr Überzeugungsarbeit im Dorf zu leisten.

Landesrat Heinrich Dorner (l.) - im Bild mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil - erhielt in seiner Heimatgemeinde Lackenbach 149 Vorzugsstimmen auf der Landesliste und 252 auf der Bezirksliste.

Landesrat Heinrich Dorner (l.) - im Bild mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil - erhielt in seiner Heimatgemeinde Lackenbach 149 Vorzugsstimmen auf der Landesliste und 252 auf der Bezirksliste.

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8,2 Prozent Minus gab es für die SPÖ in Lackenbach bei der Landtagswahl – in der Heimatgemeinde von SPÖ-Bezirksparteivorsitzendem und Listenersten Heinrich Dorner kam die SPÖ auf 53 Prozent. Damit muss man nach Draßmarkt und Piringsdorf die höchsten Verluste im Bezirk hinnehmen. „Die Wahlbeteiligung von 73,5 Prozent ist weit unter dem Bezirksschnitt und daher ausbaufähig. Es ist für mich schwer verständlich, dass nicht mehr Leute von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Der Verlust von zirka 8 Prozent SPÖ-Stimmen gegenüber 2020 ist ein dringender Auftrag an die Ortspartei, noch mehr Überzeugungsarbeit im Dorf zu leisten“, meint SPÖ-Bürgermeister Christian Weninger.

Die ÖVP verlor 3,7 Prozent und erreichte in Lackenbach 20,5 Prozent. Die FPÖ – mit Markus Kraly kandidierte ein Lackenbacher auf Platz 2 der Kreiswahlliste – erreichte 20,4 Prozent und konnte somit 13,5 Prozent zulegen.

Die Grünen verloren leicht (1,4 Prozent) und verbuchten 3 Prozent der Stimmen. Das ist nach Kaisersdorf, Pilgersdorf und Markt St. Martin der vierthöchste Verlust im Bezirk Oberpullendorf für die Grünen. Die NEOS kamen mit einem leichten Plus von 1,9 Prozent auf 2,5 Prozent der Stimmen. Damit hat Lackenbach mit Oberpullendorf, Horitschon und Lockenhaus den zweithöchsten Anteil an NEOS-Wählern im Bezirk. Außerdem konnte man hier mit 1,9 Prozent den höchsten Zugewinn verbuchen. Die Liste Hausverstand erhielt 0,5 Prozent bzw. vier Stimmen.

Gemeindeergebnis

SPÖ 53,0 % (- 8,2), ÖVP 20,5% (-3,7), FPÖ 20,4 % (+13,5), GRÜNE 3,0 % (-1,4), NEOS 2,5,% (+ 1,9), HAUS 0,5%.