Ritzing als eine blaue Hochburg: 25,1 Prozent für die FPÖ

Landtagswahl

In Ritzing konnte sich die FPÖ über den höchsten Stimmanteil im Bezirk freuen.

Analysierten die Ergebnisse. SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Patrick Brenner, Landtagsabgeordneter Roman Kainrath und Ritzings Bürgermeister Jochen Müllner.

Analysierten die Ergebnisse. SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Patrick Brenner, Landtagsabgeordneter Roman Kainrath und Ritzings Bürgermeister Jochen Müllner.

© Elisabeth Tritremmel

Mit einem Ergebnis von 25,1 Prozent konnte die FPÖ in Ritzing ihren Stimmanteil mehr als verdreifachen, bei der Landtagswahl 2020 erreichte man 7,7 Prozent. Damit ist Ritzing neben Pilgersdorf die Gemeinde mit dem höchsten Anteil an FPÖ-Wählern, außerdem kann sich die Partei in der Gemeinde über den zweithöchsten Zuwachs an Stimmen (neben Pilgersdorf) freuen.

Über ein Plus von 1,34 Prozent freute sich SPÖ-Bürgermeister Jochen Müllner: „Die SPÖ konnte heute dazugewinnen, wir sind auf einem guten Weg, dass Hans Peter Doskozil Landeshauptmann bleibt.“ In Ritzing konnte die SPÖ 56 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, die ÖVP verlor 9,9 Prozent und erhielt 11,5 Prozent.

Die Grünen legten um 0,2 Prozent leicht auf 4,7 Prozent der Stimmen zu, die NEOS hielten ihr Ergebnis von 2020. Die Liste Hausverstand erhielt 6 Stimmen und verbuchte somit 1 Prozent.

Gemeindeergebnis

SPÖ 56% (+1,3), ÖVP 11,5% (-9,9), FPÖ 25,1 % (+17,4), GRÜNE 4,7% (+0,2), NEOS 1,7% (+0,0), HAUS 1,0%.