WM-Platz 20 für Magdalena Scherz: „Es ist ein riesen Motivationsschub“

Langlauf

Die Athletin der SVG Hohe Wand (Bezirk Wiener Neustadt) absolvierte in Trondheim ihren ersten Einsatz bei einer WM. Und dieser ist gelungen, mit Rang 20 im Sprint ist es für Scherz ein Top-Ergebnis. „Das zeigt, dass sich der Fleiß auszahlt“, sagt die Bruckneudorferin.

Scherz übertraf ihre Erwartungen in Trondheim. Am Mittwoch ist sie bei der WM ein weiteres Mal im Einsatz.

Scherz übertraf ihre Erwartungen in Trondheim. Am Mittwoch ist sie bei der WM ein weiteres Mal im Einsatz.

© APA/Georg Hochmuth, GEORG HOCHMUTH

Der Einzug in die Sprintfinalläufe war für Scherz das erklärte Ziel bei ihrem WM-Debüt. Schlussendlich schaffte sie in Trondheim nicht nur die Qualifikation für das Viertelfinale (Top-30), sondern erreichte den 20. Rang. Gelaufen wurde im Freistil. „Es ist ein riesen Motivationsschub. Ich habe mich über die letzten Jahre gesteigert. Das zeigt, dass sich der Fleiß auszahlt. Und vielleicht ist noch mehr drinnen – wenn ich dranbleibe“, erklärt Scherz.

Dabei waren ihre Gegnerinnen in ihrem Viertelfinale (gelaufen werden fünf Läufe mit jeweils sechs Starterinnen, Anm.) alles andere als einfach, denn sie traf unter anderem auf Jonna Sundling und Kristine Skistad, die spätere Gold- bzw. Silbermedaillengewinnerin. Die ehemalige BG Zehnergassen-Schülerin konnte mit ihren Konkurrentinnen mithalten und wurde nach einem knappen Finish Vierte, wodurch sie den Aufstieg ins Halbfinale (Top-12) verpasste.

Die Faszination eines Großereignisses

Ihre erste WM-Teilnahme war für Scherz etwas Besonderes, denn sie beschreibt: „Natürlich bin ich nervöser gewesen als bei einem anderen Rennen. Es ist der Druck, den man sich selbst macht und der von außen kommt. Wenn man in das Stadion hineingeht und die Fans jubeln, obwohl noch nicht einmal der Startschuss gefallen ist, dann kommt schon die Anspannung.“

Einmal darf das Mitglied des SV Hohe Wand die WM-Stimmung noch aufsaugen. Am Mittwoch läuft sie nämlich mit Katharina Brudermann im Team-Sprint. Der Laufstil: klassisch. Daher rechnet sich Scherz auch weniger Chancen als bei ihrem Einzelauftritt aus, denn beiden liege die klassische Technik weniger als die freie. Das Ziel ist abermals die Qualifikation für die Finalläufe, heißt ein Top-15-Platz.