Darabos-Kritik per offenem Brief Richtung BFV-Präsident Wutzlhofer
Legionärsthematik im BFV
Ein Bericht über die Legionärsthematik im Burgenland war für Kroatisch Minihof-Obmann Norbert Darabos der Anlass, einen offenen Brief an Burgenlands Fußballverbands-Präsident Johannes Wutzlhofer zu verfassen.
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In der Sache einig, in der Darstellung nicht. So in etwa lässt sich der zuletzt aufgetretene Ärger von Norbert Darabos Richtung Johannes Wutzlhofer nach einem medialen Bericht zusammenfassen. Thema war die Anzahl der Legionäre im Burgenland, die Spielgemeinschaft Nikitsch/Kroatisch Minihof wurde (neben Zuberbach) im Zusammenhang mit einer besonders hohen Legionärsquote genannt. Der BFV-Präsident äußerte sich dabei zur generellen Thematik an sich, Darabos nahm es aber persönlich und fühlte sich durch den Verbands-Chef an den Pranger gestellt.
Die Folge war ein offener Brief von Darabos an Wutzlhofer, letztlich wurde dann aber doch nicht so heiß gegessen, wie gekocht. Denn: Beide Seiten stellten klar, dass es wichtig sei, das Legionärsthema zu behandeln. Hier sind sie sich einig. Zudem sei das Beispiel der 2024 gegründeten Spielgemeinschaft zwischen Nikitsch und Kroatisch Minihof längst positiv behaftet, wie Wutzlhofer auf Nachfrage gegenüber der BVZ sagt. „In Wahrheit wurde hier seitens der Vereine das Problem erkannt und durch eine Spielgemeinschaft bereits das Bewusstsein geschaffen, um entgegenzuwirken und langfristig eine Lösung zu schaffen.“
Denn das Legionärsthema sei bei weitem nicht der einzige Aspekt, den es für einen funktionierenden BFV-Betrieb in Zukunft zu berücksichtigen gilt. Die Strukturen im Nachwuchs, Möglichkeiten von Spielgemeinschaften, neue Ligengrößen, um den Auf- und Abstiegsdruck zu verringern - all das gelte es noch vermehrt zu vereinen. Und daran arbeite man seitens des BFV.